Alzheimer - und dann?

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myblog.de





Und weiter geht es

aus besagten Gründen hier:

alzheimerblog.wordpress.com


Wenn jemand von den Mitlesenden weiß, wie ich meine Inhalte zu Wordpress mitnehmen kann, bin ich um Hinweise und Hilfestellungen froh.

Ich habe gern bei myblog gebloggt und die Benutzeroberfläche hier finde ich super, aber die Unwägbarkeiten mit Server und Technik sind mir doch zu unsicher und unberechenbar.
11.8.10 23:03


Schreck in der Morgenstunde - Nachruf auf das Alzheimerblog

11. August 2010

Am 29. Juni 2005 habe ich das Alzheimer-Weblog bei myblog.de begonnen. Bs ist ohne mein Zutun vom Netz gegangen. Man kann Weblogs löschen, aber warum sollte ich ein Weblog, in das ich soviel an Zeit, Energie und Emotionen gesteckt habe, löschen?

555 Einträge habe ich in diesen Jahren geschrieben, wenn auch in der letzten Zeit oft über mehrere Wochen keinen mehr. Vorletzte Nacht hat jemand in sehr kurzer Zeit das Weblog komplett "gelesen" - und einen halben Tag später gab es eine Kommentarspam-Welle von ca. 140 Kommentaren, die sich auf Produktwerbung bezogen und nichts mit dem Inhalt meines Weblogs zu tun hatten. Diese Kommentare habe ich heute Nacht gegen 2.00 Uhr gelöscht und einen Eintrag über Kommentarspam geschrieben. Ich wollte von meinen Lesern wissen, was man dagegen tun kann.

Als ich nun heute in die Eingabemaske von myblog den Blognamen "alzheimer" und mein Passwort eingab, sah ich vor meinen Augen "dieses Weblog existiert nicht (mehr)". Ich dachte, ich habe mich beim Paßwort vertippt. Ich tippe das Paßwort nochmal ein: Gleiches Ergebnis. Ich wiederhole das. Gleiches Ergebnis.

Nun gehe ich auf www.myblog.de/alzheimer.de

Gleiches Ergebnis!

Mein Weblog existiert nicht mehr. Ich weiß, daß man Weblogs löschen kann, aber ich habe meines nicht gelöscht. Ich weiß noch nicht mal, wo ich die Löschfunktion finden würde.

555 Einträge weg: Erlebnisse mit Mama, Tipps für andere Angehörige, Fotos aus dem Alltag im Heim, Künstlerisches ... Eine Kopie habe ich nicht. Ich hielt die Plattform für sicherer als sie anscheinend ist. Was da wohl passiert ist?

Ich habe mich an den Betreiber von myblog.de gewandt unter

nico@myblog.de und webmaster@myblog.de

Eine Reaktion habe ich noch nicht bekommen, aber vielleicht kommt die ja noch.

Auf Bloggersdorf wurde vor längerer Zeit mein Weblog vorgestellt. Jetzt ist es Vergangenheit geworden.

Eine kleine Hoffnung habe ich noch. Ein Bekannter meinte, manche Betreiber von Weblog-Plattformen würden die Beiträge täglich archivieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Besonders makaber: Ich wollte eigentlich einen Eintrag darüber schreiben, daß Mama innerhalb der letzten zwei Wochen ihre Sprache verloren hat. Vor zwei Wochen konnten wir uns noch gut unterhalten. Und jetzt ist dieses Weblog verloren - einfach weg.

Ein paar Stunden später war es wieder da, mein Blog. Auch anderen myBloggern ging es wie mir. Ich bin erleichtert und möchte das nicht noch einmal erleben. Deshalb stellt sich für mich die Frage von einem Blogumzug auf eine andere Plattform.

Und weil ich mich da nicht auskenne, deshalb eine Frage an die hier Mitlesenden nach Euren Empfehlungen.
11.8.10 13:41


SP.AM-Kommentare

11. August 2010

Letzte Nacht hat jemand das ganze Weblog "durchgearbeitet" - bis jetzt immerhin 554 Einträge. Da ich gerade online war, hat mich gewundert in welchem Tempo das geschah. Ich bin selber jemand, der extrem schnell lesen kann. Aber so schnell kann niemand lesen. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Gelegentlich passiert es, daß jemand das ganze Weblog oder große Teile liest. Dann gibt es meist einen Kommentar oder eine Mail. So war das dieses Mal nicht.

Als ich vorher das Weblog öffnete, hatte ich an die 140 Kommentare (hundertvierzig). Aber es waren ausnahmslos riesige Textwüsten bestehend aus Lins zu irgendwelchen Produkten. Außerdem hat mich gewundert, daß pro Minute 5 bis 9 Kommentare gepostet wurden. Wie geht sowas? Erstaunlich war auch, daß über keinen dieser Kommentare eine Benachrichtigung in meinem Postfach war.

Hat jemand von den Mitlesenden Erfahrungen mit diesem Phänomen? Wie kann man sich davor schützen? Die Kommentarfunktion möchte ich nicht sperren, aber ich habe keine Lust auf regelmässige und umfangreiche Löschaktionen.
11.8.10 01:54


Alzheimer im Fernsehen

10. August 2010

Alzheimer wird anscheinend zunehmend ein Thema im Fernsehen und zwar jenseits von Gesundheitssendungen oder Dokumentationen. Ich schreibe "anscheinend", weil ich mir nicht klar darüber bin, ob und inwieweit meine Wahrnehmung durch meine Angehörigenperspektive geprägt ist. Vielleicht fällt es mir nur deshalb besonders auf.

Auch in Spielfilmen oder Serien ist Demenz immer wieder Thema - egal ob in Krimis (Tatort) oder in anderen Serien. Heute wird es auch in der "Sachsenklinik" bei der populären Krankenhausserie "in aller Freundschaft" - wieder einmal - darum gehen:

Emil Lerchfeld, ein berühmter deutscher Romanautor, droht langsam in Vergessenheit zu geraten. Nach vielen Jahren will er den dritten Teil seiner Trilogie veröffentlichen. Barbara Grigoleit und Ingrid Rischke, beide große Fans des Schriftstellers, können es kaum erwarten, zum Pressetermin zu gehen. Doch Lerchfeld benimmt sich äußerst seltsam. Aus dem einst so charmanten Mann ist ein aggressiver Sonderling mit auffälligen Gedächtnisstörungen geworden. Emil Lerchfeld lässt sich so sehr reizen, dass er auf einen Journalisten losgeht.

Barbara geht beherzt dazwischen, doch der Autor stürzt und bleibt bewusstlos liegen. Emil Lerchfeld muss an seiner Schreibhand operiert werden. Schlimmer aber ist für ihn, dass Dr. Kathrin Globisch und Dr. Isabel Dahl als Ursache für seine Persönlichkeitsveränderung Alzheimer vermuten. Lerchfeld sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben. Er stürmt aufs Klinikdach und will springen. Dr. Rolf Kaminski versucht, ihn am Suizid zu hindern, indem er Lerchfeld in ein Gespräch über dessen Romane verwickelt ….
heißt es in der Vorankündigung zur 483. Folge.

10. August 2010 um 21.05 h (ZDF):
In aller Freundschaft - Folge 483 "dunkle Wolken"
10.8.10 01:30


Verstandeslogik - Gefühlslogik

8. August 2010

Zwei Wochen ist es her, dass ich Mama zuletzt besucht habe. Gleich am Tag danach war ich 8 Tage beruflich unterwegs. Gleich danach hatte ich eine schwere Sommergrippe. Am Freitag bin ich das erste Mal wieder aufgestanden. Aber schon nach dem Gang auf dem nahegelegenen Wochenmarkt fühlte ich mich fix und fertig und war wieder bettreif. Gestern war ich etwas spazieren, und heute wollte ich zu Mama.

Mein Verstand sagt mir, daß ich das lassen soll, weil der Weg sehr weit ist, ich am Sonntag wegen Bauarbeiten auf der S-Bahn-Strecke auf den Ersatzverkehr angewiesen bin und selbst wenn ich dort angekommen bin, noch 25 Minuten Fußweg vor mir liegen ohne eine Möglichkeit mich zwischendurch hinzusetzen. Gestern habe ich nicht einmal den Weg von der U-Bahn-Haltestelle nach Hause geschafft ohne mich im Park, der auf halber Strecke liegt , auszuruhen. Und das sind nicht mal zehn Minuten Fußweg. Das weiß mein Verstand alles.

Trotzdem sagt mein Gefühl: Du mußt hin. Du warst schon zwei Wochen nicht da. Sie freut sich, wenn Du kommst. Außer Dir besucht sie niemand, denn Günter kann nach seinem Fahrradunfall auch noch nicht hin.

Mein Verstand meint: Das ist Quatsch da rauszufahren. Sie ist versorgt. Wenn Du da bist, dann freut sie sich, aber zwischendurch vermißt sie dich nicht, denn sie hat keine zeitliche Orientierung mehr.

Mein Gefühl meint: Das ist ja alles schön und gut, aber zwei Wochen sind schon sehr lang. Ob Du es nicht doch versuchen solltest? Und so genau kann man das nicht wissen, was sie genau mitbekommt und was nicht.

Und so geht das hin und her. Und in solchen Situationen ist es gut, wenn dann einer sagt: Bleib zu Hause - und damit die Verstandesseite unterstützt.
8.8.10 10:52


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