Alzheimer - und dann?

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Quiz zum Jahresanfang

3. Januar 2009

Was haben

- grüner Tee
- Rotwein
- Fischverzehr (einmal wöchentlich)
- Akademische Bildung
- Schach
- Kurkuma
- Selbstdisziplin
- Alkohol in Maßen
- Bewegung im mittleren Alter
- Regelmäßige Meditation
- Walnußöl
-´Vitamin C und Vitamin E

gemeinsam?

Daß sie Alzheimer / Demenz verhindern. Diese Säue wurden zumindest im letzten Jahr durch die Medien getrieben.


update: Vered hat gefragt, warum "Olivenöl" in der Liste fehlt. Das war mir entfallen, wird aber meist unter "Mittelmeerdiät" subsummiert, die ich auch vergessen habe!

update 17. Januar 2009:
- mäßiger Kaffeekonsum (3 bis 5 Tassen täglich) senken das Alzheimer Risiko um 60 Prozent
3.1.09 23:02


1.1.09 15:15


Ein Freund auf vier Pfoten

27. Dezember 2008

Wenn Bani kommt, strahlen kranke Menschen übers ganze Gesicht. Der Besuchshund weckt bei jedem positive Gefühle.

Maria R. leidet an schwerer Demenz. Die 97-Jährige kann sich kaum noch an etwas erinnern. Sie erkennt ihre Angehörigen nicht mehr. Sie hat viele Worte vergessen, wenn sie etwas sagt, ist es meist unverständlich. "Sie lebt fern von uns, wie in einer anderen Welt. Wir haben lange überlegt, wie wir ihr einen Moment der Freude bereiten können. Früher war sie eine große Hundefreundin", sagt ihre Tochter Ines R. Sie wandte sich an die Hundebesitzerin Angela Harms. Und die kommt Maria R. nun regelmäßig mit ihrem Hund Bani besuchen. Denn die Hamburgerin bietet einen ungewöhnlichen Service an: einen ehrenamtlichen Senioren-Besuchsdienst mit Hund.
In Hamburg gibt es Besuchshunde auch außerhalb von Pflegeheimen. Mehr dazu hier.
27.12.08 22:11


Weihnachten 2008

25. Dezember 2008

Weil gestern Sauwetter war, haben wir beschlossen, unseren Weihnachtsbesuch bei Mama zu verschieben. Da sie seit sie im Heim ist, gern und regelmässig in den "Gottesdienst für Demenzkranke" geht, beschloss ich einen Versuch zu machen und mit ihr in den normalen Gemeindegottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag zu gehen.

Die Idee fand sie gut, aber als es ans Anziehen ging, hat ihr das nicht gefallen wegen der damit verbundenen Schmerzen. Allerdings hat mich irritiert, daß sie schon über Schmerzen klagte als wir sie noch gar nicht angefaßt hatten.

In der kleinen Kirche waren etwa 25 Leute als wir kamen. Die Pfarrerin begrüßte Mama persönlich. Ich fuhr ganz nach vorne durch und plazierte den Rollstuhl vor der ersten Bankreihe. Das war strategisch günstig, weil wir direkt neben dem Taufstein mit dem Adventskranz und vor dem großen Weihnachtsbaum mit den vielen Strohsternen standen. Auch den Altar mit der Krippe hatten wir gut im Blick.

Direkt hinter uns saßen Menschen. Das war insofern günstig, weil Mama deren Singen mithören konnte. Ich war ja gespannt, wie sie auf den Gottesdienst reagieren würde. Die Liturgie kennt sie ja nicht, und ob es ihr nicht zu lange dauern würde, denn natürlich geht so ein Feiertagsgottesdienst länger als das spezielle gottesdienstliche Angebot für dementiell veränderte Menschen.

Ich bin ja nie so ganz sicher, was Mama mitbekommt und was nicht. Wenn sie so in sich versunken dasitzt, schweift sie dann mit ihren Gedanken und Gefühlen. Also war ich ganz erstaunt, als die Pfarrerin bei einem Gebet zum Aufstehen aufforderte und Mama sagte: "Aber ich kann doch gar nicht mehr aufstehen".

Nach dem Gottesdienst war sie wieder ganz begeistert wie schön das war. Günter wollte dann wissen, ob es ihr nicht zu lang gedauert hätte: "Nein, das hätte ruhig doppelt so lang dauern können." Für Mama war es eine Premiere: Ihr erster Weihnachtsgottesdienst.
25.12.08 21:11


Eines langen Tages Reise in die Dämmerung

20. Dezember 2008

Wie ist das eigentlich für Menschen mit Demenz in der Anfangszeit ihrer Krankheit? Ein Zeitungsartikel stellt drei Betroffene dar:

Wenn über Demenz geredet wird, dann meist mit Angehörigen, Pflegern oder Experten. Dass Betroffene selbst zu Wort kommen, ist eher die Ausnahme. Das liegt an der Natur der Krankheit: Wer sie auf sich zukommen sieht, will oft nicht darüber reflektieren — wer sie hat, kann es oft nicht mehr. Im Rahmen der "Vergissmeinnicht"-Reihe haben wir drei an Demenz erkrankte Menschen gefunden, die bereit waren, uns einen Blick in die Welt ihrer Krankheit zu ermöglichen.

Der ganze Artikel steht hier.
20.12.08 21:55


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