Alzheimer - und dann?

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Veränderungen: Neben der Spur

22. September 2008

In den letzten drei Tagen sind drei neue Bewohnerinnen in Mamas Wohngruppe eingezogen. Eine große Umstellung, die Unsicherheit und Unbehagen auslöst. Veränderungen sind für dementiell veränderte Menschen schwierig. Mama fühlt sich nicht zuhause, sagt mir immer wieder, sie wolle endlich heim. "Ich hab genug von allem. Es reicht mir." Dazu kommt die feuchte Herbstluft, die ihren Gelenken zusetzt. Sie klagt vermehrt über Schmerzen. Wie wird es mit den neuen Bewohnerinnen für sie werden? Zwei sind wesentlich schlechter dran, eine hat noch ausgeprägtere Kommunikationsfähigkeiten als Mama. In so einer Situation behagt es mir gar nicht, daß ich übermorgen für mehrere Tage beruflich weg muß.
22.9.08 22:28


Alzheimerblog startete zum Welt-Alzheimertag

19. September 2008

Anläßlich des Welt-Alzheimertages gab es die vergangenen Tage reihenweise Veranstaltungen zu allen Fragen rund um Alzheimer. Die Deutsche Alzheimergesellschaft hat ein Alzheimerblog gestartet, in dem Angehörige und Professionelle zu unterschiedlichen Aspekten der Krankheit Beiträge verfassen.
19.9.08 18:47


Sammeln für Alex

14. September 2008

Alex ist ein reizender, geduldiger und humorvoller Altenpflegeschüler. Als er Anfang des Jahres für einige Monate in der ambulanten Pflege Praktikum machen mußte, hat Mama ihn sehr vermißt. Wochenlang sprach sie immer wieder von ihm. Ich habe so an die vierzig Zettel oder Servietten gefunden, auf die sie geschrieben hat:
- Wo ist Alex?
- Wann kommt Alex wieder?
- Ich vermisse Alex.

Seit August ist Alex wieder da. Er hat erzählt, daß es für ihn wichtig war, die Erfahrungen in der ambulanten Pflege zu machen, daß es ihm aber in der Wohngruppe bei den Dementen am besten gefällt. Mama und die anderen Bewohnerinnen sind glücklich, daß sie Alex wieder haben.

Beim letzten Gartenspaziergang mit Mama war gerade Schichtwechsel. Wir sahen Alex kommen und Mama erzählte, wie gern sie ihn mag, wie freundlich er ist und wie gut seine zugewandte Art tut. "Na, dann hoffen wir mal, daß Alex hier übernommen wird, wenn er seine Ausbildung fertig hat".

"Ach", meint Mama "das ist doch kein Problem. Wir sammeln einfach. Dafür, daß Alex bleiben kann, gibt sicher jeder gern 10 Mark im Monat".
14.9.08 16:39


Urlaubsvertretung von Largo

2. September 2008

Auch ein Therapiehund macht gelegentlich mit seinem Herrchen Urlaub. Und weil Mamas Liebling Largo deshalb bis Mitte September nicht kommt und sie ihn heftig vermißt, habe ich sie mit Largos Urlaubsvertretung zusammengebracht: Beagle Basset Ottie, der sonst in anderen Wohngruppen mit einem Beagle Basset-Kollegen Besuche macht. Auch er hat eine zweijährige Ausbildung als Therapiehund hinter sich gebracht, aber er hat noch eine zusätzliche "Qualifikation": Er ist auf den Umgang mit Liegendkranken spezialisiert.

Photobucket
Ottie - heute als Urlaubsvertretung von Largo im Einsatz


Mama fand Ottie "ganz nett". Für sie hüpfte er sogar auf einen Stuhl, damit sie ihn vom Rollstuhl aus streicheln konnte. Aber es wurde sehr deutlich, für wen ihr Herz schlägt. Sie freut sich schon, wenn Largo wieder kommt.


Über Largo und seinen Einsatz als Therapiehund für dementiell veränderte Menschen kann man noch mehr hier nachlesen.
2.9.08 20:37


künstlerisches Arbeiten mit dementiell veränderten Menschen

1. September 2008

In Mamas Heim gibt es einen Garten mit einem Teich, in dem einige Zeit eine Seerose blühte. Das ist das Ergebnis einer künstlerischen Umsetzung:

Photobucket


Wer mehr von der Kunstgruppe sehen will, kann in der Navigationsleiste rechts "künstlerisches" anklicken.
1.9.08 18:13


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