Alzheimer - und dann?

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Jahresbericht für das Amtsgericht oder: Wenn ein Stein vom Herzen plumpst

17. Januar 2007

Einmal im Jahr muß man als gesetzlicher Betreuer beim Amtsgericht einen Jahresbericht abliefern. Man bekommt einen Fragenkatalog, den man abarbeiten muß. Das nennt sich "Mitwirkungspflicht". Wenn man dieser nicht nachkommt, hat das unangenehme Konsequenzen.

Außer persönliche Angaben zur betreuten Person muß man sich zu folgenden Sachverhalten äußern:

2. Gesundheitszustand
3. Besondere Ereignisse seit der letzten Berichterstattung
4. Ich erfülle meine Aufgben als Betreuer dadurch, daß ich (z.B. Kontakte, Häufigkeit der Besuche ...)
5. Die persönliche Versorgung der Betreuten erfolgt durch:
6. Die Betreute hat folgende monatliche Einnahmen:
- Höhe
- zahlende Stellen
- die wie folgt verwendet werden
7. Unterbringungskosten der Betreuten werden bezahlt aus:
zzgl. eines monatlichen Barbetrages (Taschengeld) in Höhe von ...
8. Die Pflegeversicherung leistet keine / folgende Zahlungen:
9. Der Betreute hat folgendes Vermögen
10. Der Betreute hat seit der letzten Berichterstattung kein / folgendes Vermögen erworben:

Für 2007 habe ich es hinter mir, wenn nicht noch Nachfragen kommen. Und eine Fotoseite habe ich auch noch beigelegt, denn der Rechtspfleger kennt Mama überhaupt nicht persönlich. Der Richter sieht sie bei der Entscheidung über die Betreuung und dann alle sieben Jahre, wenn die Betreuung überprüft und verlängert wird.
17.1.08 00:59


Lesetipp auf Englisch

Wer durchschnittliche Englischkenntnisse hat und sich für die Betreuung einer an Alzheimer erkrankten Frau zuhause interessiert, ob es nun um den Badetag, den Friseurbesuch oder Bobbi, "the alzheimer's care cat" geht, dem empfehle ich Lindas Blog God, Mom, Alzheimer's and me.

Allerdings finde ich die von einer evangelikalen Spiritualität geprägten Weltdeutungen an einigen Stellen schwierig. Lesenswert ist es von den praktischen Aspekten allemal.
13.1.08 13:57


Ein Engel für Opa

9. Januar 2007

In der Reihe 37 Grad lief gestern der Beitrag "ein Engel für Opa". 100 000 Polinnen pflegen betreuen in deutschen Haushalten alte Menschen. Exemplarisch wurde sehr deutlich gezeigt, was das auch für die in Polen zurück bleibenden Familien bedeutet.

Und auch in der häuslichen Betreuung wird optimiert! Ich kannte noch Schilderungen, wo eine osteuropäische Kraft pro Monat 800 bis 1000 Euro bekommt plus Unterkunft und Verpflegung für die Unterstützung einer hilfsbedürftigen Person.

Im Film wurde von Renata erzählt, die in einem Haus zwei an Demenz erkrankte Personen betreut, die nicht miteinander verwandt sind. Deren Verwandte haben sich zusammengetan. Renata erhält für die 24-Stunden-rund-um-die-Uhr-Betreuung dieser beiden Personen 1450 Euro brutto. Davon bezahlt sie in Deutschland Steuern und in Polen Sozialversicherungsbeiträge.

Das Video kann man sich in voller Länge anschauen. Ich fand, es hörte sich nicht so positiv an, wie der von mir verlinkte redaktionelle Text des ZDF zur Sendung. Mein Grundgefühl war Fassungslosigkeit.

Eine andere Frau wurde gezeigt, die bei einer Familie abbrach. Sie hat zuhause sieben eigene Kinder. Ihr Mann hat gesundheitliche Probleme. Deswegen wird sie wieder nach Deutschland gehen müssen, um den Unterhalt der Familie zu gewährleisten. Deutlich wurde, daß die polnischen Frauen kommen, weil sie keine andere Möglichkeit sehen, ihre Familie zu versorgen.


Nachtrag:
Zu den Billighelferinnen aus Osteuropa habe ich schon einige Blogeinträge geschrieben, vorwiegend unter dem Aspekt, daß diese Form der Betreuung Gewalt gegen Alte begünstigt:

Legal - illegal - scheißegal
Nahe Fremde Anmerkungen zu einem Artikel von Felice Röhrs
9.1.08 00:41


Mama goes ... Hollywood

6. Januar 2007

Vor einer Stunde rief mich ein Student der Abschlußklasse der Filmhochschule an. Drei Studierende wollen einen Kurzfilm darüber realisieren, wie alte Menschen ihr Alter erleben:

...wie unterschiedlich einzelne Menschen mit unausweichlich körperlichen und geistigen Veränderungen umgehen und dennoch ihre Persönlichkeit und Würde bewahren

Sie hätten Mama kennengelernt, und er möchte fragen, ob ich meine Einwilligung gebe, daß sie mitmachen darf.

Ich habe mir dann von ihm das Projekt erklären lassen, ihn nach seinem Kontakt mit den Bewohnern gefragt und im Heim angerufen. Die Wohngruppenleitung hatte den Eindruck, daß die drei sich gut mit Mama verstehen und Mama gern mitmachen würde. Am Dienstag werde ich dann die drei kennenlernen.

Es ist für mich nach wie vor ein komisches Gefühl, wenn ich für irgendwas, was mit Mama zusammenhängt, eine Erlaubnis erteilen soll.
6.1.08 17:06


Katzenbesuch

29. Dezember 2007

Photobucket
29.12.07 20:04


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