Alzheimer - und dann?

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lange Leitung, nette Geste

24. März 2007

Mama hatte jahrzehntelang den Schlüsselschutz vom Roten Kreuz. Man bezahlt einen geringen Jahresbeitrag und bekommt zwei kleine Plaketten für zwei Schlüsselbunde.

Verliert man einen Schlüsselbund und wird der gefunden, so bekommt der Finder vierzig Euro Finderlohn, wenn er den Schlüsselbund zum Roten Kreuz schickt. Anhand der Plakette kann dann ermittelt werden, wem der verlorene Schlüssel gehört. Ist für den Verlierer billiger als eine Schließanlage, mit denen ja viele Neubauten ausgestattet sind.

Nachdem ich im August 2005 Mamas Wohnung auflösen mußte, habe ich den Schlüsselschutz gekündigt. Bis jetzt war ich mit dem Roten Kreuz in schöner Regelmässigkeit zugange, weil ich denen die Plaketten nicht zurückgeben konnte.

Mama sprach gelegentlich davon, daß ihr ein Schlüssel in einen Gully gefallen sei. Bei dem zweiten Schlüssel ist davon auszugehen, daß er - sowie ein größerer Geldbetrag - geklaut worden ist. Beim letzten Anruf war das Rote Kreuz nun bereit, Mama aus der Datenbank rauszunehmen.

Eigentlich muß man bei Verlust der Plaketten einen Betrag zahlen. Die Mitarbeiterin meinte: "Wir wissen, daß Demenz eine teure Krankheit ist. Es ist zwar kein großer Betrag, aber wir erlassen Ihnen den. Betrachten Sie es als Ausdruck, daß wir Ihrer Mutter und Ihnen alles Gute wünschen soweit das bei dieser Krankheit geht." Fand ich nett.
24.3.07 19:45
 



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