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Kein Bock auf Krankengymnastik

21. Mai 2007

Heute hat Mamas Krankengymnastin angerufen. Sie war ratlos. Bei der letzten und der heutigen Behandlung hat sie überhaupt nicht mitgemacht. Deshalb die Frage an mich, ob sie eine Woche aussetzen dürfe. Vielleicht ginge es dann wieder. An und für sich kommen die beiden gut miteinander klar, nicht so super wie früher mit Andrea, aber das war ja auch eine besondere Situation.

Das Gespräch hat mich noch ziemlich beschäftigt. Mama war nie ein bewegungsfreudiger Mensch. Die Krankengymnastik bekommt sie, um die Schmerztherapie zu unterstützen und um ihre Bewegungsfähigkeit bzw. deren Rest noch möglichst lange zu erhalten.

Diese Woche ist der Todestag meines Vaters. Um diesen Tag bzw. in der zweiten Maihälfte war sie immer ziemlich depressiv. Und unabhängig von ihrer zeitlichen Orientierungsfähigkeit: Es ist immer wieder erstaunlich, was sie mitbekommt.

Mir kam dann noch, daß heute Nachmittag Bewegungstherapie in der Gruppe war. Da macht Mama oft mit, auch wenn sie am Anfang der halben Stunde nicht so recht mag. Deshalb habe ich in der Wohngruppe angerufen und gebeten, sie möchten darauf achten, auf welche Impulse Mama bei der Bewegungstherapie positiv reagiert.

Im weiteren Verlauf des Tages habe ich doch gemerkt, wie sehr mir das zusetzt. Mamas sprachliche Fähigkeiten gehen zurück und dann noch die Bewegungsmöglichkeiten. Selbst wenn sie nicht dement wäre, könnte sie nicht mehr alleine leben, weil von der Bewegungsfähigkeit viele alltagspraktische Funktionen nicht mehr möglich sind.

Morgen fährt Günter zu ihr, weil die beiden gemeinsam in den Gottesdienst gehen werden.
21.5.07 23:36
 



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