Alzheimer - und dann?

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Lebenslauf - des Lebens Lauf

19. Juni 2005

Mit 17 schrieb ich meinen ersten Lebenslauf. Damals wollte ich als au-pair M?dchen ins Ausland, und die Vermittlungsagentur verlangte einen. Dieser erste schriftliche Lebenslauf beschr?nkte sich auf die Angaben zur Person, Geburtsdatum, Geburtsort, Schullaufbahn, Hobbys und ehrenamtliche T?tigkeiten.

Seitdem bin ich immer wieder in die Situation gekommen Lebensl?ufe zu verfassen: F?r meine Studienplatzbewerbung, f?r Arbeitsstellen, f?r ein Forschungsstipendium, f?r die Bewerbung f?r eine Zusatzausbildung ?

Immer war das Schreiben eines Lebenslaufs mit einer neuen Chance f?r mein Leben verbunden, zumindest potentiell. Ich konnte ja nicht wissen, ob es etwas werden w?rde mit dem Studienplatz, der Arbeitsstelle ?

Letzte Woche hat mich der Stationspfleger darum gebeten, f?r die Mitarbeiter der Wohngruppe einen Lebenslauf meiner Mutter zu schreiben, damit sie besser auf sie eingehen k?nnen.

Einen Lebenslauf f?r jemand schreiben, der das nicht mehr selber tun kann; der oft nicht mehr wei?, welchen Monat wir haben und wie die Vornamen der Ehem?nner waren.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf, der meiner Mutter gerecht wird? Wie w?rde sie es wollen? Ich habe das Gef?hl einer Grenz?berschreitung. Ich dringe in eine Sph?re ein, die nicht meine ist.

F?r sie bedeutet dieser Lebenslauf keine Erweiterung ihres Horizonts und h?chstens die Chance, dass die Pflegepersonen sie besser verstehen k?nnen.


19.6.05 17:48
 
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