Alzheimer - und dann?

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Zustellungsbevollmächtigung

Zu-stel-lungs-be-voll-m?ch-ti-gung (acht Silben ? 27 Buchstaben: Das Wort sollte man sich f?r das Erstellen eines Silbenr?tsels merken. Mein juristischer Wortschatz in Sachen Alzheimer w?chst derzeit exponential.

Gestern ? Monatsletzter ? habe ich entlich Rechtspfleger A. telefonisch erricht und nach dem Beschlu? gefragt, der mich berechtigt, die Wohnung meiner Mutter zu k?ndigen. Davon h?ngt letztlich ab, zu welchem Datum ich die Wohnung rechtswirksam k?ndigen kann.

?Der Beschlu? ist schon vor einigen Tagen an Sie herausgegangen, damit Sie ihn rechtzeitig vor Monatsende haben? teilt mir Rechtspfleger A. mit.

Ich frage, ob er den Beschlu? an die Vermieterin faxen kann, damit die Frist eingehalten wird und ich nicht einen Monat l?nger die Mietkosten tragen mu?. ?Tut mir leid. Das geht nicht. Der Beschlu? darf nur an Sie geschickt werden, weil nur bei Ihnen als Betreuerin die Zustellungsbevollm?chtigung liegt. Wenn der Beschlu? nicht da ist, wird er wohl heute bei Ihnen ankommen?.

Vergebliche Hoffnung, denn einige Minuten sp?ter bei der Postzustellung ist der Gerichtsbeschlu? nicht dabei. Nun ist die Frage, wie kulant die Vermieterin, eine Wohnungsbaugenossenschaft, sein wird.

Etwas sp?ter telefoniere ich mit einem Bekannten, der Jurist und Sozialarbeiter ist und der einige Jahre bei einem sozialpsychiatrischen Dienst gearbeitet hat. Als ich ihm davon erz?hle, meint er: ?An was f?r eine Knallt?te bist Du denn da geraten?. Bei einer Zustellungsbevollm?chtigung geht es nicht darum, zu regeln, an wen was geschickt wird, sondern wer etwas erhalten mu?. Wenn beispielsweise jemand gegen Deine Mutter klagen will, dann mu? das bei Dir und nirgends anders landen. Schick? dem Vermieter per Fax ein kurzes Schreiben, dass Du das Papier so schnell wie m?glich nachreichst.

1.7.05 18:15
 



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