Alzheimer - und dann?

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Helfen nicht vergessen ...

11. Juli 2005

hei?t eine Kampagne der Deutschen Alzheimergesellschaft unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Renate Schmidt und Fernsehpfarrer J?rgen Fliege.

Gestartet wurde die Aktion am 17. Mai am Brandenburger Tor. Bis zum Welt-Alzheimer-Tag im September soll die weltgr??te Galerie von H?ndefotos im Internet zusammenkommen.

So geht`s: Wer mitmachen will, schreibt eine wichtige Erinnerung in die Hand und schickt ein (Digital-)Foto davon an die Deutsche Alzheimergesellschaft, die das dann ins Netz stellt. Bis jetzt sind 2300 solcher Fotos entstanden.

?ffentlich geworben wird f?r diese Aktion durch Plakate mit vier ?Beispielh?nden?, die folgende Inschriften haben:

- Ich hei?e Ida Helms
- Mein Mann hei?t Heinz
- Ich wohne Wallstra?e 9
- Helfen nicht vergessen

?Als Zeichen der Solidarit?t kann jede und jeder die Kampagne unterst?tzen? hei?t es in einem Aufruf. Ich finde, das ist eine sehr abstrakte Form von Solidarit?t. Damit ist keinem pflegenden Angeh?rigen geholfen, und dass die Situation Demenzkranker dadurch ?ffentlich sichtbarer wird, wage ich auch zu bezweifeln.

Durch mein Abo der Google Newsalerts zu den Schlagworten ?Demenz? und ?Alzheimer? bekomme ich mit, dass durch diese Kampagne die Berichterstattung keineswegs zunimmt.

Fazit: Viel Wind um (fast) nichts. Den pflegenden Angeh?rigen w?rde es mehr helfen, wenn ihnen gelegentlich f?r ein paar Stunden jemand den kranken Angeh?rigen abnehmen w?rde, damit sie etwas Abstand bekommen k?nnten und Zeit f?r sich h?tten. Die Gelder f?r den Druck der Plakate und sonstige Kosten der Kampagne w?ren besser angelegt in der Anwerbung und Schulung von Ehrenamtlichen, die eine solche Aufgabe ?bernehmen w?rden.


Helfen nicht vergessen
11.7.05 20:21
 



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