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Krankenkassen-Chaos Teil 2

29. Juli 2005

Eine freundliche atemlose Stimme t?nt mir aus dem Telefonh?rer entgegen: ?Bin ich froh, dass ich Sie endlich erreiche. Hier Sanit?tshaus W.?

Es geht um den Badewannenlifter in der Wohnung meiner Mutter. Frau W. ist ganz erleichtert und begl?ckt, dass der sich noch dort befindet, denn ?manche Leute bringen das auf den Sperrm?ll oder den Flohmarkt?.

Einen halben Tag hat sie gebraucht um an meine Telefonnummer zu kommen. Die Mitarbeiterin der Berliner Filiale der Barmer Ersatzkasse sei ausgesprochen unfreundlich gewesen und habe ihr aus Datenschutzgr?nden meine Anschrift nicht gegeben. Schlie?lich sei sie an die Betreuerin meiner Mutter, das Betreuungsb?ro F. verwiesen worden. Von dort habe sie meine Telefonnummer bekommen. Ich denke, ich h?re nicht richtig, denn seit inzwischen 10 Wochen (Mitte Mai 2005) ist das Betreuungsb?ro F. aus dem Betreuungsverh?ltnis entlassen und ich als Betreuerin eingesetzt worden. Mit Frau W. vereinbare ich, dass ich mich zwei Tage vor meinem n?chsten Aufenthalt in M. bei ihr melde, damit dann das Ger?t abgeholt werden kann.


Dann will ich wissen, wann sie an das Betreuungsb?ro F. verwiesen worden sei. Anfang der Woche (25. Juli). Ich staune nicht schlecht, denn vor gut zwei Wochen habe ich der Barmer Ersatzkasse zum wiederholten Mal eine Kopie meines Betreuerausweises geschickt, der zeigt, dass ich seit 17. Mai 2005 Betreuerin meiner Mutter bin.

Am n?chsten Tag rufe ich die Abteilung ?Pflege? bei der Barmer Ersatzkasse in der Axel-Springer-Stra?e in Berlin an und frage, ob die Kopie des Betreuerausweises dort angekommen sei. Frau Weid findet mich auf dem Bildschirm als Betreuerin meiner Mutter eingetragen.

Wie es dann dazu kommt, dass das Sanit?tshaus W. auf das Betreuungsb?ro F. verwiesen worden sei und zwar erst vorgestern. ?Ich hole mir mal die Akte ? in der Akte haben wir den Beschlu? vom Vormundschaftsgericht, dass das Betreuungsb?ro F. als Betreuer eingesetzt ist. Mit denen haben wir ja auch die Heimunterbringung Ihrer Mutter abgewickelt?.

?Da irren Sie sich, denn die Unterbringung meiner Mutter habe ausschlie?lich ich organisiert, weil das Betreuungsb?ro F. schon seit Mitte Mai nicht mehr zust?ndig ist. Dass die Barmer Ersatzkasse trotzdem immer noch Post dorthin geschickt hat, ist eine andere Sache. Ich habe bereits an den zust?ndigen Kollegen in der Zweigstelle M. eine Kopie meiner Bestallungsurkunde vom Vormundschaftsgericht geschickt. Als ich vor zwei Wochen erfahren habe, dass das nicht nach Berlin weitergeleitet worden ist, habe ich eine Kopie meines Betreuerausweises geschickt?.

?Wo haben Sie die denn hingeschickt?? will Frau Weid wissen.
?An die Postfachadresse, die mir ihr Kollege genannt hat?.
?Dann ist das bei ?Versicherung? gelandet, aber nicht bei uns.
Sie will sich darum k?mmern, dass ?Pflege? eine Kopie von der anderen Abteilung erh?lt.

Ihre Schlussfolgerung ist: ?Da ist das Betreuungsb?ro F. schuld. Wenn die uns eine Bestallungsurkunde schicken, dann muss uns auch ein Dokument ?ber die Entlassung aus dem Betreuungsverh?ltnis zugehen?. Heiliger B?rokratius!
Auf die Idee, dass sich die Betreuung durch das B?ro F. er?brigt, wenn ich zur Betreuerin bestellt bin, scheint dort niemand zu kommen und die Organisation der Arbeitsabl?ufe und des Informationsflusses scheint mir ?u?erst mangelhaft zu sein.


Krankenkassen-Chaos Teil 1: unter Kategorie "Amtsschimmel" (links)
29.7.05 09:19
 



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