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Mc Pflege - häusliche Krankenpflege zu Dumpingpreisen

7. August 2007

"Wer kümmert sich?" ist ein Artikel in der heutigen taz überschrieben.

Halbqualifizierte Kräfte aus Osteuropa pflegen unsere Alten. Die Vermittlungsagentur McPflege macht sie legal. Nun schreien die etablierten Dienste: Lohndumping! ...

Meist sind es die Töchter, Schwestern oder Ehefrauen, die sich für die Pflege zuständig fühlen - sind mit so einer Situation unweigerlich überfordert. Da ist der Mensch, der rund um die Uhr Hilfe braucht, dort sind Pflegedienste, die eine Stunde am Tag vorbeikommen, wo sollen sie Hilfe für die restlichen 23 Stunden finden? Bei uns, meint die Vermittlungsagentur Mc Pflege. Die Bremer Agentur vermittelt osteuropäische Pflegerinnen in den Haushalt, damit sie 24 Stunden um Opi herum sind: ihm den Speichel abwischen, über die Glatze streichen und vor dem Einschlafen die Hand halten. Das Rund-um-Paket kostet zwischen 1.500 bis 1.700 Euro und ist zudem legal.

1500 Euro und mehr, wozu auch noch Unterkunft und Verpflegung für die Pflegeperson und den Kranken kommen, kann sich sowieso nicht jeder leisten. Das ist - auch bei dieser Preislage - eine Variante für die besser Betuchten.

Die Pflegedienste schäumen: Billigkonkurrenz, die kaum Deutsch spricht. "Gegen rechtswidrige Machenschaften oder Anbieter, die in Deutschland keine Sozialversicherungsabgaben zahlen, und die für 24 Stunden-Pflege werben, aber deren Mitarbeiter max. für 48 Wochenstunden arbeiten dürfen, können wir nicht konkurrieren", meint Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste.

Ich verstehe nicht, warum die offizielle Polemik sich immer nur gegen die Preisgestaltung der Billiganbieter richtet. Warum thematisiert niemand, daß in solchen Zusammenhängen Gewalt gegen den Kranken vorprogrammiert ist?

Der ganze Artikel steht hier.
7.8.07 11:48
 



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