Alzheimer - und dann?

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Undercover im Altenheim

22. September 2005

und zwar nicht nur in einem. Markus Breitscheidel hat ein Jahr lang in f?nf verschiedenen Altenheimen gearbeitet. G?nter Walraff, der durch seine Undercover-Recherchen zur Bildzeitung (der Mann der bei Bild Hans Esser war) bekannt wurde, war sein Vorbild. Was Breitscheidel erlebte, machte ihn so fertig, dass er w?hrend dieser Zeit 19 Kilo abnahm. Alte Menschen wurden absichtlich vernachl?ssigt, zwangsgef?ttert und bet?ubt.
Durch die Pflegeversicherung wurde ein Privatisierungs- und Kommerzialisierungsschub in diesem Bereich ausgel?st. Vor der Einf?hrung der Pflegeversicherung waren 6 Prozent der Seniorenheime von privaten Tr?gern gef?hrt, heute sind es schon 40 Prozent. Fr?her mussten Heime kostendeckend arbeiten, heute d?rfen sie Gewinn machen.

Je schwerer ein Mensch pflegebed?rftig ist, desto ?lohnender? ist er im finanziellen Sinn. Man braucht weniger Personal und bekommt vergleichsweise mehr Geld.

?Bei mir lag das Pensum, au?er in einem Heim, immer zwischen zw?lf und 26 Bewohnern pro Dienst ? vorgeschrieben sind, je nach Pflegestufe, sechs bis acht. Es gehen viele Heimleiter hin und sparen Personal, um den Gewinn zu maximieren. Bei mir lag das Pensum, au?er in einem Heim, immer zwischen zw?lf und 26 Bewohnern pro Dienst ? vorgeschrieben sind, je nach Pflegestufe, sechs bis acht. Es gehen viele Heimleiter hin und sparen Personal, um den Gewinn zu maximieren? sagt Breitscheidel.

Der Heimaufsicht entgehen diese Zust?nde, denn die mu? ihre Besuche vierzehn Tage vorher ank?ndigen ? au?er in Bayern. So ist es nicht verwunderlich, wenn sie gesch?nte Zust?nde antrifft. Das geht so weit, dass es in den Dienstpl?nen ?Phantomkollegen? gibt, die keiner kennt.

?Ich hatte st?ndig ein schlechtes Gewissen? ist das sehr lesenswerte Interview im Tagesspiegel ?berschrieben. Das Buch hei?t: ?Abgezockt und totgepflegt. Alltag in deutschen Pflegeheimen?. Mit einem Vorwort von G?nter Wallraff. Econ Verlag 2005, 240 Seiten, 16,95 Euro
22.9.05 11:30
 



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