Alzheimer - und dann?

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Will ich das wirklich wissen?

Weil der Sonntagskrimi noch l?uft als 3Sat den Dokumentarfilm ?Rosen im Winter? bringt, bitte ich G. den Beitrag f?r mich aufzuzeichnen. Es geht um die demenzkranke Mia, ?die in den letzten drei Monaten ihres Lebens alle Phasen der Krankheit durchleidet: Verwirrung, Depressionen, Halluzinationen, physischer Verfall? wie es in der Programmzeitschrift hei?t. Fast zwei Stunden dauert die Doku.

Gut dass wir in Zeiten leben, den denen man Sendungen aufzeichnen kann. Denn inzwischen frage ich mich: Will ich das wirklich wissen? Welches Ma? an Informationen tut mir gut und was ist mir zuviel und belastet mich unn?tig?

Die Reaktionen in der Alzheimer-Mailingliste waren unterschiedlich. Alle fanden den Film sehr gelungen und ber?hrend. Diejenigen, deren Angeh?rige in der Anfangsphase der Krankheit sind, waren entsetzt und schockiert ?ber das, was noch auf sie zukommen wird. Die anderen, die schon viele Jahre bettl?grige Angeh?rige pflegen, waren auch angetan, meinten aber, der Film sei eine Momentaufnahme. Der Verlauf sei sehr schnell gewesen: Die Kranke habe bis zum Schlu? ? wenn auch teilweise verwirrt _ Fragen beantworten k?nnen, kein Weglaufen, keine jahrelange Inkontinenz und Bettl?grigkeit

So unterschiedlich kann ein und derselbe Film bei pflegenden Angeh?rigen ankommen. Jedenfalls ist er gespeichert, und ich kann mir die Entscheidung offen lassen, ob und wann ich ihn ansehe.


24.10.05 16:08
 



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