Alzheimer - und dann?

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Nachschlag von der Telekom

1. November 2005

Als ich mich vor einigen Wochen in diesem Blog dar?ber ausbreitete, wie schnell, unb?rokratisch und unkompliziert die Abmeldung des Telefons gelaufen sei, habe ich mich zu fr?h gefreut. In der Endabrechnung steht n?mlich, dass man den Telefonapparat per Packet an eine bestimmte Adresse unfrei ? wer h?tte das gedacht - schicken mu?, ansonsten w?rden einem entsprechende Kosten in Rechnung gestellt.

Liebe Telekom, wie soll das gehen? Die Wohnung meiner Mutter ist aufgel?st. Ich komme an das Teil nicht mehr ran ? selbst wenn ich wollte.

Au?erdem hat meine Mutter aus heutiger Sicht telekommunikativ in pr?historischen Zeiten gelebt. Sie ist Ende der 1970iger Jahre in die Wohnung eingezogen. Da war es schon der letzte Schrei, dass man statt einheitsm?usegrau einen bordeauxroten Apparat ordern konnte. Und das h?chste der Gef?hle war eine 6-Meter-lange Telefonschnur. Das Telefon, das man damals noch ?Telephon? schreiben musste hatte eine W?hlscheibe. Tastentelefon, Wahlwiederholung, Nummernspeicher, Display, Freisprechfunktion, Anrufbeantworter und Fax gab es noch gar nicht. Deshalb gab es auch keine Buchse in der Wand, wo man das Telephon ein- und ausstecken konnte und auch noch Fax und / oder Anrufbeantworter dranh?ngen konnte.

Die Telefonschnur kam bei meiner Mutter aus der Wand und war von einer quadratischen B?chse umgeben. Man musste bei Vertragsabschluss ? das weiss ich noch von meinem ersten eigenen Telefon ? unterschreiben, dass man da keine Manipulationen vornimmt. Also liebe Telekom verlange heute von mir nicht, was einst bei Vertragsabschluss untersagt war.

Und wer will heute schon noch ein Telefon mit W?hlscheibe ohne Wahlwiederholung? Da w?hlt man sich doch die Finger wund, wenn man bei irgendeinem dieser Quizspiele im Radio mitmachen will. So ein olles W?hlscheibentelefon hat doch nur noch musealen Wert und im Technikmuseum stehen die doch bereits herum.

Und welchen Betrag willst du, liebe Telekom, mir daf?r berechnen? Den Museumswert oder den Gebrauchswert? Der letztere d?rfte sch nach ?ber 25 Jahren Abschreibung ? egal ob linear oder degressiv - erledigt haben.

Au?erdem war das Telefon ? aber das brauchst Du liebe Telekom nicht zu wissen ? zum Schlu? kaputt! Mama hatte n?mlich ein Telefonschlo?. Das war schon f?r das Vorg?ngertelefon angeschafft worden. Es wurde zwischen die Ziffern zwei und drei eingeh?ngt, damit man in Notf?llen wenigsten die 112 erreichen konnte. Zum Schlu? hatte sich das Schlo? so verklemmt, dass man es nicht mehr von der W?hlscheibe entfernen konnte.

Kurz und gut, liebe Telekom: Mit dem Teil ? selbst wenn es noch in der inzwischen wohl renovierten Wohnung w?re, was ich mir nicht vorstellen kann, kann praktisch niemand mehr etwas anfangen, es sei denn als Ansichtsexemplar einer vergangenen Telekommunikationsepoche.
1.11.05 09:02
 



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