Alzheimer - und dann?

  Startseite
    alltäglich
    Bücher / Medien
    tierisches
    merkwürdig
    künstlerisch
    lyrisch-literarisch
    personelles
    medizinisches
    Humor
    Begehren
    spirituell-religiös
    Praktisches
    wissenschaftlich
    Rechtliches
    Amtsschimmel
    Politisches
    Projekte
    Promis
    Veranstaltungen
    Interkulturelles
    Kurioses
    Meta-Blog
  Über...
  Archiv
  Blogroll
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Alzheimer und Demenz
   Alzheimerforum
   Altern in Würde
   Kunst des Alterns
   Patientenleitlinien Demenz
   Deutsche Alzheimer Gesellschaft
   Betreuungsrecht
   Spirituality and Dementia Ressources
   Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken



gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
Locations of visitors to this page

http://myblog.de/alzheimer

Gratis bloggen bei
myblog.de





bürokratischer Wasserkopf

2. Nov 2005

Mit Betreuerausweis bin ich heute zur Mitarbeiterin der ?Betreuungsbeh?rde? ? die hei?t wirklich so ? gegangen. Besagte Betreuungsbeh?rde ist Bestandteil des Gesundheitsamts und die sehr nette Mitarbeiterin macht dann dem Gericht den Vorschlag, wer die Betreuung ?bernehmen soll.

Sie fragte mich, ob ich ?ber meine Rechte und Pflichten als Betreuerin aufgekl?rt worden sei. Das hatte bereits die Rechtspflegerin gemacht. Dann bekam ich noch einen Betreuungsratgeber, der vom Justizministerium herausgegeben war. Dann musste ein zweiseitiger Fragebogen ausgef?llt werden. Die meisten dieser Fragen hatte ich bereits in der Verm?genserkl?rung beantworten m?ssen (Wo die Konten meiner Mutter gef?hrt werden, welche Eink?nfte sie hat, ob Grundbesitz vorhanden ist ?).

Neu waren die Fragen nach meinem Beruf, ob ich eine Eintragung im zentralen Schuldnerregister habe und ob ich vorbestraft bin. Die Sachbearbeiterin versprach, ihren Bericht morgen ans Gericht zu schicken.

Danach wollte sie noch wissen, ob ich weitere Fragen habe. Ja, meine Mutter wollte wissen, was passiert, wenn mir was passiert und ich ihre Belange nicht mehr wahrnehmen kann. Nach welchen Kriterien sucht das Gericht dann einen Betreuer aus? Sie m?chte gern, dass dann mein Freund gefragt wird.

Frau K. sagt, sofern nahe Angeh?rige oder andere Bezugspersonen vorhanden seien, w?rden die vorrangig ber?cksichtigt. Als erstes w?rde man im Heim nachfragen. Da solle ich das hinterlegen. Auf die Idee w?re ich nicht gekommen. Wieder was dazugelernt. Ich bestehe darauf, dass sie das zu den Akten nimmt. ?Freund des Kindes? ist nicht vorgesehen in den amtlichen Kategorien l?sst sie mich wissen. ?Lebenspartner?? fragt sie. Okay, dann Lebenspartner. ?Hinterlegen Sie es trotzdem im Heim? empfiehlt sie mir. In meinem Testament habe ich es eh niedergelegt, aber sicher ist sicher.

Abends telefoniere ich mit G. und lasse ihn wissen, dass er beh?rdlicherseits als ?Lebenspartner? l?uft, wenn es um die Betreuung meiner Mutter geht falls mir was passiert.

Wann ich den Anh?rungstermin bekomme, den Beschlu? sowie den endg?ltigen Betreuerausweis, das konnte sie mir nicht sagen.
2.11.05 07:18
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung