Alzheimer - und dann?

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Mutter hat Alzheimer und ihr Leben nicht mehr im Griff

1. Dezember 2007

In der heutigen Zeit, wo Familien oft entfernt voneinander wohnen, kann es schon länger dauern, bis Kinder die Alzheimer-Erkrankung eines Elternteils realisieren, denn die Erkrankten sind auch Meister darin, die Krankheit so lange wie möglich zu verschleiern. Von daher kann eine solche Demenz-Diagnose sehr oft sehr plötzlich hereinbrechen. Thomas Bruhn hat das sehr anschaulich im Neuen Deutschland geschildert:

Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr wie vorher, nicht für die Welt, doch für einen einzigen Menschen.

Gegen zehn am Freitagabend erreicht uns in Cottbus ein Anruf aus Berlin, Maman sei mit stark erhöhtem Blutdruck und entgleistem Zucker ins Unfallkrankenhaus eingeliefert worden...

In der Nacht zum Montag muss Maman in die geschlossene Anstalt der Psychiatrie gebracht werden. Sie ist aggressiv und zeigt Fluchttendenzen, schlägt um sich und muss am Bett fixiert werden.

Nachmittags beim Stationsarzt. Er sei nicht glücklich mit der Einweisung der Mutter auf seine Station, die geriatrische Neurologie wäre angebracht, aber dort sei kein Bett frei. Ein langes Gespräch. Ich erzähle, was in letzter Zeit vorgefallen: mehrmals verloren gegangene Portemonnaies, die bösartigen Ausfälle in der Familie und gegen die Freundinnen. Die ersten Teile eines Puzzles liegen an ihrem Platz, weitere Teile werden folgen und ein ungefähres Bild ergeben. Die Anfänge der Krankheit liegen weit zurück; zwei, drei Jahre, wahrscheinlich länger.

Alles lässt auf Demenz schließen, Alzheimer. Eine langsame, kaum merkliche Entwicklung mit Schwankungen. Die Fassade eines normalen Lebens kann Jahre aufrecht erhalten werden, die gewohnten Dinge funktionieren, aber eines Tages geht nichts mehr, und alles stürzt zusammen...

Der ganze Artikel steht hier.
1.12.07 17:35
 



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