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Kunst- und Gestaltungstherapie für Demenzkranke

15. Dezember 2007

Im Tagesspiegel von gestern schildert Barbara Bollwahn unter der Überschrift "malerischer Lebensabend" eine Kunsttherapie-Sitzung für Frauen, die an Demenz erkrankt sind:

Herbstblätter in grünen, gelben und braunen Farben hängen an der Staffelei. Kastanien, Äpfel und kleine Kürbisse liegen um eine Kerze herum auf dem Tisch. Mittendrin stehen zwei Töpfe mit Erikapflanzen und ihren violetten Blüten. Leise läuft im Hintergrund Musik: „Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder, und der Herbst beginnt.“

Das ist die Kulisse eines einzigartigen Projektes für Menschen, die den Herbst des Lebens längst erreicht haben. Erna Strack ist 97 Jahre alt und hat es am Herzen – wie auch die 88-jährige Frieda Jaenicke neben ihr. Bei Marion Hauboldt, 80 Jahre, macht sich eine beginnende Demenz bemerkbar. Käthe Herrmann, 94 Jahre, leidet an fortgeschrittener Demenz. Elisabeth Becker, 78 Jahre, hat Asthma und sieht fast nichts mehr. Einige der sorgsam frisierten und zurechtgemachten Frauen sind mit dem „Mercedes" gekommen – ihren Gehhilfen. Kaum haben sie am Herbsttisch Platz genommen, tauchen sie in eine Welt, in der ihr Heimalltag draußen bleibt. Es ist eine Welt, in der sie nicht nur versorgt werden, sondern aus der Reserve gelockt werden und gefragt sind, bis sie rote Wangen kriegen...
weiter hier


Wie das in Mamas Heim läuft und warum dort nicht von "Kunsttherapie", sondern "künstlerischem Arbeiten von Menschen mit Demenz" gesprochen wird, steht hier.
15.12.07 17:40
 



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