Alzheimer - und dann?

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Erklärungsversuch 1

1. Dezember 2005

Eugen betreut seit vielen Jahren eine Bekannte, die im mittleren Stadium an Demenz erkrankt ist. Auch in seiner beruflichen T?tigkeit in der Altenpflege hat er viel mit Alzheimer-Kranken zu tun. In einer Email, aus der ich mit seiner Erlaubnis zitiere, schreibt er:

?Die Vorstellung eines linear verlaufenden Verlustes an geistiger F?higkeit und bewu?ter (Eigen-)Wahrnehmung im Gefolge der Demenzerkrankung widerspricht meinen bisherigen Erfahrungen. Vielmehr erlebe ich immer wieder auch im weit fortgeschrittenen Krankheitsstadium Reaktionen, die von einem eher diffusem Ausdruck dar?ber, da? etwas nicht mehr zusammenpassen will bis zu einer auch verbal klaren ?u?erung dar?ber reichen kann, was nicht stimmt - auch wenn ansonsten kein klares Wort mehr ge?u?ert werden kann. Dies gilt um so mehr, je weniger Neuroleptika zum Einsatz kommen. Dies kommt nat?rlich selten vor, aber es kommt vor.

Meine Phantasie dazu ist die, da? das Bewu?tsein durch die Krankheit nicht zerst?rt wird - sondern da? seine sinnvolle Verkn?pfung zunehmend mi?lingt. Aber unter bestimmten, nicht kausal herbeizuf?hrenden Bedingungen ein kurzes Erwachen (denke oft dabei an den Film 'Awakening') m?glich wird.

Im meinem praktischen Bezug versuche ich mich deshalb so zu stellen, da? ich ein intaktes Bewu?tsein auch dort anspreche, wo es v?llig verloren scheint. Zudem erlaubt mir diese Haltung, die Atmosph?re und das Gef?hl von Normalit?t herzustellen, die das kranke Gegen?ber braucht, um sich in seinem Menschsein zu erfahren.?
1.12.05 08:13
 
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