Alzheimer - und dann?

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Mamas Film

15. Februar 2008

Der Dokumentarfilm, in dem alte Menschen erzählen, wie sie ihr Alter wahrnehmen, ist vor einigen Tagen gezeigt worden - zumindest die Rohfassung. Studenten einer Filmhochschule hatten ein Projekt zum Thema "Alter" gemacht, und eine Gruppe war auch eine Woche in Mamas Heim.

In einer Szene ist Mama zu sehen, wie sie sich die Kiste mit ihrer Post anschaut. Bei manchen Briefen oder Karten weiß sie nicht mehr, wer die Personen sind, die ihr geschrieben haben. Sie kommentiert das so: "Die Luise, meine Kusine aus Amerika, die kenne ich. Aber sonst weiß ich nicht, wer die Leute sind, die mir geschrieben haben. Da fragt man sich dann schon, ob man noch alle Tassen im Schrank hat?"

An anderen Tagen kann sie einzelne Briefschreiber mit ihrem früheren Leben im Verbindung bringen. Für mich ist es ziemlich viel Aufwand, Kontakte zu ihren früheren Kollegen oder Nachbarn aufrecht zu erhalten. Und in solchen Momenten wie dieser Filmszene frage ich mich dann schon, ob das sinnvoll ist, und in welchem Verhältnis das Ergebnis zum Aufwand steht. Erschütternd war diese Szene schon für mich, denn sie macht deutlich, auch wenn ein Heim noch so gut ist oder auch Angehörige sich noch so sehr zuhause bemühen, es gibt diese Momente der Einsamkeit in der Verwirrung, die man einem Kranken nicht ersparen kann - so gerne man das möchte.


Zum Weiterlesen:
Mama goes Hollywood
15.2.08 12:35
 



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