Alzheimer - und dann?

  Startseite
    alltäglich
    Bücher / Medien
    tierisches
    merkwürdig
    künstlerisch
    lyrisch-literarisch
    personelles
    medizinisches
    Humor
    Begehren
    spirituell-religiös
    Praktisches
    wissenschaftlich
    Rechtliches
    Amtsschimmel
    Politisches
    Projekte
    Promis
    Veranstaltungen
    Interkulturelles
    Kurioses
    Meta-Blog
  Über...
  Archiv
  Blogroll
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Alzheimer und Demenz
   Alzheimerforum
   Altern in Würde
   Kunst des Alterns
   Patientenleitlinien Demenz
   Deutsche Alzheimer Gesellschaft
   Betreuungsrecht
   Spirituality and Dementia Ressources
   Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken



gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
Locations of visitors to this page

http://myblog.de/alzheimer

Gratis bloggen bei
myblog.de





30 Stunden Crash-Kurs sind genug

21. August 2008

Nun ist das AlibiAusbildungskonzept der Krankenkassen raus: 30 in Worten d r e i s s i g Stunden Crash-Kurs sind zumindest bis 2009 genug:

Die Krankenkassen legen das Ausbildungskonzept für Arbeitslose vor, die künftig Demenzkranke betreuen sollen. Bis Ende 2009 gilt: Nach 30 Stunden Schulung sind sie Pflegeassistent.
schreibt die taz von heute und kommt zu dem Fazit:
... Die Wohlfahrtsverbände warnen darum vor einer Schmalspurschulung. Die gesetzlichen Krankenversicherungen haben bei der Ausbildung in den vergangenen Wochen offenbar Abstriche gemacht: Der Bundesverband privater Anbieter pochte im Juli auf eine weniger umfangreiche Ausbildung, etwa beim theoretischen Unterricht.

Vor allem aber, so fordern es die Privaten, sollen die Betreuungskräfte gleich und nicht erst nach Abschluss der Ausbildung eingesetzt werden. Die Richtlinie der Kassen kommt diesem Wunsch der privaten Heimbetreiber entgegen: Bis Ende 2009 gilt eine Übergangsreglung, nach der die angehenden Pflegeassistenten schon nach einem 30-stündigen Einführungskurs auf den Stationen mitanpacken. Die restlichen Qualifikationen erwerben sie neben der Arbeit.
Also an den privaten Heimbetreibern liegt es. Das heißt es geht um Gewinnmaximierung.

Und der Artikel endet:
Bernhard Roth graust es vor solchen Crashkursen. Er ist Geschäftsführer eines Pflegeheims des Arbeiter-Samariter-Bundes in Homburg im Saarland. Seit April setzt er zwei 1-Euro-Jobber als zusätzliche Betreuer auf der Demenzstation ein. "Wir wollten wissen, ob Langzeitarbeitslose den Pflegebedürftigen einfache Unterhaltungsmöglichkeiten wie Vorlesen oder Spazierengehen bieten können."

Roths Fazit: Besser nicht. Die Stellen müssten seiner Meinung nach mit professionellen Altenpflegern, am besten mit Sozialpädagogen besetzt werden. Die Betreuung von Demenzkranken sei eine anspruchsvolle Aufgabe. "Es geht ja nicht nur ums Basteln."

Der vollständige Artikel ist hier .
21.8.08 22:01
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung