Alzheimer - und dann?

  Startseite
    alltäglich
    Bücher / Medien
    tierisches
    merkwürdig
    künstlerisch
    lyrisch-literarisch
    personelles
    medizinisches
    Humor
    Begehren
    spirituell-religiös
    Praktisches
    wissenschaftlich
    Rechtliches
    Amtsschimmel
    Politisches
    Projekte
    Promis
    Veranstaltungen
    Interkulturelles
    Kurioses
    Meta-Blog
  Über...
  Archiv
  Blogroll
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Alzheimer und Demenz
   Alzheimerforum
   Altern in Würde
   Kunst des Alterns
   Patientenleitlinien Demenz
   Deutsche Alzheimer Gesellschaft
   Betreuungsrecht
   Spirituality and Dementia Ressources
   Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken



gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
Locations of visitors to this page

http://myblog.de/alzheimer

Gratis bloggen bei
myblog.de





So kann man es auch sehen

17. Februar 2006

Noch ein paar Gedankensplitter zum Film ?Memory for Max, Claire, Ida und Company?: Der Filmkritiker der Berliner Zeitung fasst das, was er gesehen hat, folgenderma?en zusammen:

?Ist man sich des Vergessens bewusst, wie die meisten Bewohner von Baycrest, kann es auch komisch sein. "Memory for Max, Claire, Ida and company" ist ein ?ber weite Strecken heiterer Film, der mit vielen Anekdoten und geballter Lebenserfahrung aufwartet. W?re er nicht so lang, mit zwei Stunden und einigen Wiederholungen eigentlich zu lang, man k?nnte die weniger sch?nen Seiten des Altwerdens fast vergessen.?

Bei meiner G**gle-Suche stie? ich noch auf einen Artikel ?ber Artikel ?ber die Dreharbeiten . Alan King, der Regisseur sagt:

?Von entscheidender Bedeutung waren die Treffen mit
den Familien und Freunden der Bewohner im f?nften Obergeschoss des Apotex-Zentrums in Baycrest, wo wir drehen wollten. Die Bewohner selbst konnten keine juristisch fundierte Einwilligung geben, sich filmen zu lassen, dar?ber mussten die Familien entscheiden. Die Angeh?rigen hatten gro?es Vertrauen in unsere Arbeit und zeigten sich sehr kooperativ ? ebenso wie das Personal von Baycrest.

Dann galt es noch eine weitere H?rde zu nehmen: Es ging darum, dass ein ?Bewacher? (ich pers?nlich w?rde eher sagen: ein ?Polizist?) uns die ganze Zeit ?ber begleiten und so gew?hrleisten sollte, dass wir nichts tun w?rden, was die Betreuung der Bewohner beeintr?chtigt h?tte. Das war f?r Baycrest eine Conditio sine qua non, f?r mich dagegen war ein solcher Zensor am Set schon immer etwas vollkommen Inakzeptables ? und so hatten wir eine Patt-Situation.

Irgendwann kam mir der rettende Einfall: Warum sollte man die Person, um die es hier ging ? Beverly Zwaigen ? nicht als einen ?bersetzer betrachten? In der Vergangenheit waren Dolmetscher f?r die Produktion mehrerer unserer Filme in anderen L?ndern unentbehrlich gewesen. (...) Mit der Definition von Bev als Dolmetscherin konnten wir unsere Arbeit fortsetzen. (...) Da sie selbst zwei nahe Verwandte in Baycrest in Pflege gehabt und umfassende pers?nliche Erfahrungen als freiwillige Mitarbeiterin gesammelt hatte, kannte sie das Feld aus erster Hand. W?hrend der Dreharbeiten lernte sie, den Bewohnern zuzuh?ren, ohne Fragen zu stellen. Sie hatte die Gabe, mit ihnen Freundschaft zu schlie?en, und war mit unserem Ansatz ganz und gar im Einklang. Wir nannten sie ? auch in den Stabangaben ? die Koordinatorin; ohne sie h?tten wir den Film niemals zustande gebracht?.


Diejenige, die im Film als ?Therapeutin? r?berkommt, weil sie viel mit den Menschen spricht und von den Mitarbeitern am h?ufigsten pr?sent ist, war nur f?r den Film anwesend und war vor dem Film im Alltag dieser Bewohner nicht pr?sent. Jetzt f?hle ich mich im Nachhinein ver?ppelt, denn dann ist mein Eindruck des Baycrest Seniorenheims noch negativer als in meinen ersten Eindr?cken wie ich sie im Blog weiter unten geschildert habe.

Ist ein Film, der die Realit?t, die er abbildet zu einem gro?en Teil selbst herstellt, ?berhaupt noch ein ?Dokumentarfilm?? In welchem Ausma? ist das Bild, das wir von Baycrest sehen (sollen?) von dem gepr?gt, was Beverly Zwaigen oder die Leitung des Hauses m?chte, dass wir Zuschauer zu sehen bekommen? Dass ein Dokumentarfilm Fachberater braucht oder auch Leute, die Kontakte herstellen, organisieren, koordinieren etc. ist unbestritten, aber dass die Beraterin (Koordinatiorin) die Rolle wechselt und das nirgends im Film benannt ist, finde ich manipulativ.

Mehr zum Film (Inhalt)
Erste kritische Anmerkungen zum Film
17.2.06 08:34
 



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung