Alzheimer - und dann?

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Loyalität - Illoyalität oder: Ethik im Alltag

21. Februar 2006

Vor einigen Tagen begann ein Poze? vor dem Arbeitsgericht, der es in die lokalen Medien geschafft hat. Eine Altenpflegerin will die R?cknahme ihrer K?ndigung erstreiten. Der Arbeitgeber, ein Pflegeheim, wirft ihr mangelnde Loyalit?t vor.

Was war geschehen? Im Heim wurden Bewohner nicht mehr ordnungsgem?? versorgt. Es gab Pflegem?ngel, die erheblich waren. Nachdem die Altenpflegerin versucht hatte in der Institution etwas zu ver?ndern, aber damit scheiterte, ging sie an die ?ffentlichkeit.

Inzwischen hat das Haus eine neue Leitung. Die schlimmen Verh?ltnisse sind dem Vernehmen nach ge?ndert worden. Auch die neue Leitung will die Mitarbeiterin loswerden, weil sie ?illoyal? war. Wem gegen?ber ist die Altenpflegerin wann und in welchem Ausma? zur Loyalit?t verpflichtet?

In besagtem Heim wohnt die Frau von Herrn L?we. Es gibt keine spezielle Betreuung f?r diejenigen unter den Bewohnern, die an Alzheimer oder anderen Formen der Demenz erkrankt sind. Herr L?we findet es gut, dass seine Frau auch mit anderen als dementen Bewohnern auf der Station zusammen ist.

Er findet die Qualit?t des Hauses ?so lala?. Es ist die preisg?nstigste Unterbringung, von der ich geh?rt habe. Herr L?we ist der gesetzliche Betreuer seiner Frau, bestimmt also ihren Aufenthaltsort. Allgemein wird davon ausgegangen, dass Angeh?rige immer das Beste f?r die von ihnen Betreuten wollen. Aber was ist ?das Beste?? Welche Abw?gungen sind statthaft?

Herr L?we hat eine sehr gute Rente, denn er hat in leitender Position gearbeitet. Seine Frau hat die typische Biografie ihrer Generation. Sie war w?hrend der Kinderphase zuhause und bekommt eine kleine Rente. Das Ehepaar hat ein gro?es Haus gebaut. Von dem was sie besitzen, geh?rt beiden die H?lfte. Wenn es um die Unterbringung seiner Frau geht, meint Herr L?we: ?Ich will doch nicht verarmt werden?. Das preisg?nstige Heim l?sst sich finanzieren ohne eine Ver?nderung der Wohnsituation von Herrn L?we. Au?erdem m?chte er seien Kindern etwas hinterlassen. Wie w?rde sich Frau L?we ?u?ern, wenn sie das noch k?nnte?


Nachtrag: Im Tagesspiegel war heute ein Artikel ?ber die Arbeit des medizinischen Dienstes: Pr?fung auf Ansage
21.2.06 11:41
 
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