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Lungenentzündung

3. März 2006

Seit Donnerstag (vorgestern) ist Mama wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Mittwochabend hatte sie schon Fieber, und als es am Donnerstag Vormittag noch unverändert war, ist sie ins Krankenhaus gebracht worden.

Am Freitagvormittag hing sie am Tropf und war nicht ansprechbar. Ihre Zimmergenossin erzählte mir, wie nett sie beide am Abend zuvor miteinander gegessen und sich unterhalten hätten. Sie selber sei im letzten Sommer noch Senioreneuropameisterin im Schwimmen in ihrer Altersklasse geworden (84 Jahre!). Mama sei recht umtriebig gewesen und habe dann um 1.30 h ein Beruhigungsmittel gespritzt bekommen.

Gespräch mit dem Arzt: Er behandelt nur die Lungenentzündung und gibt evtl. Beruhigungsmittel. Die Medikamente gegen Demenz seien unnötig und zu teuer. Sowas würden sie nicht bestellen. (Hat sie überhaupt Demenz?) Ich habe deutlich gemacht, dass ich damit nicht einverstanden bin. Schließlich hat es Wochen gedauert bis Mama medikamentös richtig eingestellt war. Er hatte auch verneint, dass sich die Medikamente, die sie im Heim bekommt, was er aus dem Überleitungsbericht weiß, sich mit denen nicht vertragen, die er wegen der Lungenentzündung gibt.

Inzwischen habe ich nun die Medikamente aus dem Heim geholt und dem Arzt gegeben. Er schaute sie an und meinte bei vier von fünf Medis: Die haben wir auch. Die können Sie gleich wieder mitnehmen. Bei dem anderen (Demenzmedikament) steht nichts dagegen, dass sie das bekommt“. Das hört sich doch gleich ganz anders an.

Kommentar von Mamas Zimmergenossin gestern war: „Ich habe keine Kinder. Ihre Mutter kann froh sein, dass sie Sie hat – jemand, der seine schützende Hand über sie hält. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie das sein wird, wenn mir so was passieren wird“.

Gestern abend habe ich sie am Tisch sitzend angetroffen. Sie hat ein halbes Brot gegessen. Nicht gerade viel. Sie hat ja nichts zum zusetzen. Heute war sie schon etwas munterer, hatte eine neue Zimmergenossin.
4.3.06 19:48
 



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