Alzheimer - und dann?

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Unterhalt für pflegebedürftige Eltern (Teil 1)

5. April 2006

Zehn Leute waren zum Vortrag gekommen – mehr Professionelle (Sozialarbeiter, Heimleiter) als Angehörige. Die Referentin hatte lange Zeit als Sozialarbeiterin in einer Behörde mit dem Thema zu tun und skizzierte kompetent die Sachverhalte.

Da jeder Fall anders liegt, kann man nur sehr allgemeine Aussagen treffen. Allerdings wurde einiges durch die drei praktischen Beispiele deutlich.

Fazit:

- Der Selbstbehalt – früher „Notgroschen“ – liegt bei 2 600 €

- Der Antrag für Sozialhilfe für die Heimkosten muss beim letzten Wohnsitz vor der Heimunterbringung erfolgen

- Kindesunterhalt geht vor Elternunterhalt

- Wer Single ist und keine Kinder hat, dem bleiben auf jeden Fall 1 400 €

- Wer viel hat – also einen höheren Lebensstandard - dem bleibt entsprechend mehr. Beispiel: Ein gut verdienender Facharzt bekam vor Gericht Recht als es um die Frage ging, ob seine Ausgaben für den Liegeplatz seiner Yacht anrechenbar seien.

- Man muß neben den eigenen Einkommens-verhältnissen die Einkünfte des letzten Jahres (bei Freiberuflern der letzten drei Jahre) offen legen.

- Man ist zwar für Schwiegereltern nicht unter-haltsverpflichtet, aber: Da man dem Ehepartner gegenüber Unterhaltsverpflichtungen hat, kann man unter Umständen doch zur Zahlung herangezogen werden. Als Bemessungsgrundlage dient ein Wert, der sich daraus errechnet, welche Unterhalts-verpflichtungen man im Falle einer Scheidung hätte.

Schon inhaltlich ist das ein hoch komplexes Gebiet. Wenn dann aber noch die emotionalen Befindlichkeiten dazukommen, wird es noch schwieriger.


Schlagwörter: Pflegebedürftigkeit, Pflegeheim, Heimkosten, Heimunterbringung, Sozialhilfe, Selbstbehalt, Berechnung
5.4.06 11:52
 



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