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Wenn die Welt abhanden kommt

16. April 2006

Vor gut drei Wochen habe ich hier im Blog den Artikel „nahe Fremde “ im Tagesspiegel kommentiert, in dem es um „illegale“ Pflegekräfte ging. Auch einen kritischen Leserbrief habe ich verfaßt, denn meist wird der Aspekt der Gewalt gegen Pflegebedürftige in solchen Pflegebeziehungen nicht gesehen. Mit Lieblingspfleger Fritz hatte ich auch darüber gesprochen. Er hatte zu mir gesagt: „Die meisten Leute denken immer, Gewalt in der Pflege sei nur ein Problem in Pflegeeinrichtungen“. Er sei davon überzeugt, sie komme genauso zuhause vor. Auf die illegalen Pflegekräfte (Engel aus Osteuropa) bezogen meinte er: „Das kann ein paar Tage gut gehen. Aber doch nicht auf Dauer. Das geht nicht sieben Tage rund um die Uhr ohne Entlastungsangebote. Das schafft keiner“.

Eine Pflegehilfskraft, die illegal hier ist, darf nicht auffallen. Sie wird nicht in eine Selbsthilfegruppe gehen. Und sie wird auch nicht ihrer Arbeitgeberin, an die sie ja in einem Abhängigkeitsverhältnis gekettet ist, erzählen, dass sie nicht mehr anders konnte und ausgerastet ist.

Diese und andere Gedanken habe ich in meinem Leserbrief mitgeteilt und auch die Anregung, einmal über positive Beispiele von Pflegeheimen für Demenzkranke zu berichten. Deshalb hat es mich sehr gefreut, dass in der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel von einem Pflegeheim berichtet wird, das speziell auf die Bedürfnisse von an Alzheim Erkrankten und ihren Angehörigen eingeht. Für die gibt es nämlich im Heim psychologische Beratung und eine angeleitete Selbsthilfegruppe. Da die Einrichtung sich im Berliner Umland befindet, hätten Angehörige sonst die weiteren Wege nach Berlin zu einem Gruppentreffen. Der Artikel „wenn die Welt abhanden kommt“ ist hier .
16.4.06 08:35
 



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