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Ärzte-Pfusch

11. Oktober 2006

Letzte Nacht ist Mama gestürzt – vermutlich als sie auf die Toilette wollte. Sie kann selber nichts dazu sagen. Sie wurde ins nächst-gelegene Krankenhaus gebracht um abzuklären, ob etwas gebrochen ist.

Kurz nach Beginn des Frühdienstes um 6.45 h wurde ich von der Leiterin der Wohngruppe informiert und gebeten, mich beim Krankenhaus zu melden, denn die hätten noch eine Rückfrage an mich.

Die behandelnde Ärztin fragte mich, ob mir etwas über eine Luxation (Verrenkung) im linken Schultergelenk bekannt sei. Meine Mutter scheine sich vor längerer Zeit eine Verrenkung zugezogen zu haben, die nicht behandelt worden sei.

Ja, Mama ist vor etwa vier Jahren beim Auswechseln einer Glühbirne von der Leiter gestürzt. Sie ist damals geröntgt worden und hat als Untersuchungsergebnis mit-geteilt bekommen, daß kein Befund vorliegt. Immer wieder hat sie über Schmerzen in der linken Schulter geklagt und wurde als Simulantin oder überempfindlich abgetan. Auch im letzten Jahr wurde sie nochmals nach einem Sturz geröntgt – auch wieder in der Schulter. Wieder ohne Befund.

Und nun diagnostiziert eine Ärztin in einem Provinzkrankenhaus in der brandenburgischen Pampa, daß da sehr wohl was war, sowohl auf dem Röntgenbild als auch durch Tasten erkennbar, wie sie mir sagte. Damals hätte man was machen können, aber jetzt wäre das kontraproduktiv.

Im Entlassungsbericht steht natürlich nichts über die Luxation. Na ja: „Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus“. Ein Trost: Dieses Krankenhaus, in das Mutti immer kommen wird wenn nötig, scheint eine gute Qualität zu haben.
11.10.06 20:29
 



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