Alzheimer - und dann?

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Pflegebedürftigkeit und Alzheimer im Tatort-Krimi

28. Dezember 2009

Gestern zur besten Fernsehzeit im Krimi: Bei der Leichenschau kurz vor der Einäscherung entdeckt ein sorgfältiger Armtsarzt beim 84jährigen Willi Schubert Anzeichen, daß dieser an einer Medikamentenvergiftung verstorben ist. Herr Schubert war schon jahrelang krank und pflegebedürftig. Und nun fächern die beiden Komissare Sebastian Bootz und Thorsten Lannert auf, wer es gewesen sein könnte? Da der alte Herr nach der Feier seines 55. Hochzeitstages verstorben ist, den er im Familienkreis begangen hat, werden die Familienmitglieder auseinandergenommen. Jeder hat ein Motiv.

- War es die Tochter, die als Lehrerin nach einer einjährigen Auszeit wegen der Pflege ihres Vaters wieder in den Schuldienst zurückgekehrt ist und selber ein verhaltensauffälliges "besonderes" Kind hat?
- War es die Ehefrau, die an einer beginnenden Demenz leidet?
- War es der Hausarzt, der keine teuren Medikamente verschreiben wollte, weil die sein Budget gesprengt hätten? Er hatte am Vormittag das Hedelbeerkompott mitgebracht, mit dem das Gift verabreicht wurde.
- War es der Sohn, der eine Galerie betreibt und kurz vor der Privatinsolvenz steht, weil er das Erbe gut gebrauchen hätte können?
- War es der Schwiegersohn, der die Anwaltskanzlei des alten Herrn übernommen hatte und sich mit diesem wegen der Übernahme eines Mandats gestritten hatte.

Schließlich kommt die etwa 12jährige Enkeltochter ins Polizeipräsidium und ist überzeugt, daß sie am Tod des Großvaters schuld ist, denn sie hat ihm nachmittags Valiumtabletten gegeben.

Dann ist auch noch die demente Ehefrau verschwunden. Aber es war alles ganz anders: Eine zurückgelassene Video-Aufnahme wird gefunden. In ihr tun die beiden Alten kund, daß sie den gemeinsamen Suizid als letzte Möglichkeit sehen, selbstbestimmt zu sterben wie sie selbstbestimmt gelebt haben.

Fazit: Selbst als Tatort-Fan war mir das alles etwas zu dick aufgetragen.
28.12.09 08:44
 



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