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Schmerztherapie - Helden des Alltags

6. März 2010

Heute habe ich mir Mamas Pflegedokokumentation genauer angeschaut. Seit Herbst letzten Jahres wurde wegen der chronischen Schmerzen ein auf Schmerztherapie spezialiserter Facharzt hinzugezogen. Der hat die Mitarbeitenden instruiert, eine bestimmte Übung mit ihr zu diagnostischen Zwecken durchzuführen, um Veränderungen im Schmerzerleben möglichst frühzeitig erkennen und entsprechend beeinflussen zu können. Die Auswertung dieser Übung wird auf einem zweiseitigen Fragebogen mit multiple-choice-Fragen erhoben.

Im Herbst hat nämlich - wie es alle paar Jahre bei Mama vorkommt - von einem Tag auf dem anderen die schmerztherapeutische Medikation nicht mehr gegriffen. Auch die Kooperation von Hausärztin, Neurologen und Orthopäden brachte dieses Mal kein Ergebnis. Nun war die Schwierigkeit, einen Arzt zu finden, der auf Schmerztherapie spezialisiert ist und zu Heimbesuchen bereit ist. Fachärzte und Heimbesuche, das ist ein ausgesprochen schwieriges Kapitel, weil die Bezahlung dieser Diagnostik und Behandlung in unserem Gesundheitssystem, wie es derzeit organisiert ist, absolut indiskutabel ist.

Aus dem dokumentierten Behandlungsbeginn sehe ich, daß mehr als zwei Monate nach dem Doktor gesucht worden ist. Und als ich im Internet nach seiner Praxis- und seiner Privatanschrift recherchiere, sehe ich, daß er, egal von wo er zum Heim fährt, knapp 45 Kilometer Anfahrt hat.
6.3.10 23:14
 



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