Alzheimer - und dann?

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Wie erklärt man Demenzkranken, was Auferstehung ist?

14. April 2010

Seit etwas mehr als einer Woche geht es Mama sehr schlecht. Sie ißt nur noch minimal bis gar nicht und trinkt zwischen 250 und 400 Milliliter. Auf den monatlichen Gottesdienst, der gestern stattfand, hat sie sich schon lange gefreut. Der war dem Thema "Auferstehung" gewidmet. Als Geschenk gab es für jede/n einen Weidenkätzchenzweig, weil der ein Symbol für Auferstehung sei.

Und als der Herr Pfarrer erzählte, wie man sich das mit der Auferstehung vorstellen muß, da hätte man in der Kirche eine Stecknadel fallen hören können. Er tat das anhand einer Geschichte, in der Zwillinge im Mutterleib sich unterhalten. Der eine ahnt, daß es noch mehr geben muß als das, was sie im Mutterleib erleben: Licht, Luft etc. Der andere hält sich immer an das, was er jetzt erlebt und was für ihn völlig ausreichend und in Ordnung ist. Mama hat das sehr gefallen, denn sie ist ein zweieiiger Zwilling.

Als dann zum Abschluß des Gottesdienstes "so nimm denn meine Hände" gesungen wurde, da war sie ganz glücklich. Am Abend davor wollte sie das nämlich singen und konnte die Melodie und die ersten drei Zeilen. Sie war ganz enttäuscht, dass ich das Lied nicht kannte. Als ich das dem Pfarrer erzählte, durften wir ein Gesangbuch mitnehmen.
14.4.10 19:00
 



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