10. August 2010
Alzheimer wird anscheinend zunehmend ein Thema im Fernsehen und zwar jenseits von Gesundheitssendungen oder Dokumentationen. Ich schreibe "anscheinend", weil ich mir nicht klar darüber bin, ob und inwieweit meine Wahrnehmung durch meine Angehörigenperspektive geprägt ist. Vielleicht fällt es mir nur deshalb besonders auf.
Auch in Spielfilmen oder Serien ist Demenz immer wieder Thema - egal ob in Krimis (Tatort) oder in anderen Serien. Heute wird es auch in der "Sachsenklinik" bei der populären Krankenhausserie "in aller Freundschaft" - wieder einmal - darum gehen:
Emil Lerchfeld, ein berühmter deutscher Romanautor, droht langsam in Vergessenheit zu geraten. Nach vielen Jahren will er den dritten Teil seiner Trilogie veröffentlichen. Barbara Grigoleit und Ingrid Rischke, beide große Fans des Schriftstellers, können es kaum erwarten, zum Pressetermin zu gehen. Doch Lerchfeld benimmt sich äußerst seltsam. Aus dem einst so charmanten Mann ist ein aggressiver Sonderling mit auffälligen Gedächtnisstörungen geworden. Emil Lerchfeld lässt sich so sehr reizen, dass er auf einen Journalisten losgeht.
Barbara geht beherzt dazwischen, doch der Autor stürzt und bleibt bewusstlos liegen. Emil Lerchfeld muss an seiner Schreibhand operiert werden. Schlimmer aber ist für ihn, dass Dr. Kathrin Globisch und Dr. Isabel Dahl als Ursache für seine Persönlichkeitsveränderung Alzheimer vermuten. Lerchfeld sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben. Er stürmt aufs Klinikdach und will springen. Dr. Rolf Kaminski versucht, ihn am Suizid zu hindern, indem er Lerchfeld in ein Gespräch über dessen Romane verwickelt ….
heißt es in der Vorankündigung zur 483. Folge.
10. August 2010 um 21.05 h (ZDF):
In aller Freundschaft - Folge 483 "dunkle Wolken"