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... mehr Hund für Mama

24. Januar 2007

Die zweite gute Nachricht gestern hat mit Mama und den Tieren zu tun. Im Heim gibt es eine ganze Reihe Angebote für die Bewohner. Manche finden in der Wohngruppe statt wie Bewegungstherapie, Beschäftigungstherapie, Kunsttherapie, Hundebesuch. Sie dienen auch dazu, daß die Bewohner, die sonst kaum oder gar nicht Kontakt miteinander haben, miteinander in Kontakt kommen.

Dann gibt es Angebote, zu denen Bewohner unterschiedlicher Gruppen, die an der jeweiligen Aktivität interessiert sind, zusammengeholt werden, wie Chorsingen und Musiktherapie, Nähstübchen, Handwerkergruppe, Gartengestaltung, Kaffeestübchen, Streichelzoo, Gottesdienst. Für Bewegung, Kunst- und Gestaltungstherapie sowie Beschäftigungstherapie stehen auch noch extra Räume zur Verfügung., d.h. diese Therapien finden einmal wöchentlich in der Wohngruppe statt und einmal wöchentlich im "Fachraum", der natürlich andere Gestaltungsmöglichkeiten zuläßt als wenn der Therapeut ein kleines Materialangebot in die Wohngruppe mitbringt.

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Gruppenarbeit aus der Kunsttherapie (Seidenmalerei)

Außerdem gibt es in manchen der Wohngruppen Kleintiere (Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen).

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Wenn in der Wohngruppe gesungen wird, dann macht Mama gern mit. Für Beschäftigungstherapie oder Kunsttherapie interessiert sie sich nicht. Da sie immer wieder Gelenkschmerzen hat, ist ihr das zu mühsam. Bei der Bewegungsgruppe macht sie immer wieder gern mit, und sie interessiert sich für alles, was mit Tieren zu tun hat. Außerdem hat sie zwei Mal wöchentlich Krankengymnastik.

Auf den Plänen, die die wöchentlichen Aktivitäten bekanntgeben, war der Hundebesuch in der letzten Zeit immer nur für die immer vier gleichen Wohngruppen angegeben, worunter aber nicht Mamas Wohngruppe fiel.

Deswegen habe ich vorgestern der Mitarbeiterin, die für die Aktivitäten mit Tieren zuständig ist, kurz geschrieben, daß Mama nach wie vor am Hundebesuchsdienst interessiert sei, aber in der letzten Zeit in ihrer Gruppe kein Hundebesuch stattgefunden hätte. Da ich mitbekommen hatte, daß an der Gymnastik in Mamas Gruppe auch zwei aus anderen Wohngruppen spontan teilgenommen hatten, fragte ich, ob Mama nicht in einer anderen Wohngruppe am Hundebesuch teilnehmen kann.

Gestern Vormittag bekam ich dann einen Anruf. Die Mitarbeiterin sagte mir, daß ein neues Hundeteam gewonnen werden konnte und damit der Hundebesuchsdienst erweitert werden kann. Bis jetzt gab es zwei Hundeteams, wobei das eine Hundeteam auf bettlägrige Patienten spezialisiert ist.Mamas Gruppe wird ab dieser Woche auch regelmäßig von einem Hund besucht. Die Arbeitszeit eines Hundes sei auf zwei Mal eine halbe Stunde begrenzt, damit das Tier nicht überfordert wird.

Ich erzählte der Mitarbeiterin, daß Mama sich für andere Angebote als Bewegung und Tiere nicht interessiert, wahrscheinlich auch weil sie immer wieder Gelenkschmerzen hat.

Die Mitarbeiterin meinte: "Dann wird Ihre Mutter ab jetzt ganz viel mit Tieren machen." Sie würde auch mit der Bewegungstherapeutin und dem Krankengymnasten sowie den Mitarbeitern der Wohngruppe sprechen, denn in den Kontakt mit dem Hund könne man Bewegungsabläufe einbauen, die für die Erhaltung der Beweglichkeit wichtig seien, aber ansonsten eher vermieden werden. Dafür sei etwa die Fellpflege sehr geeignet.

Ich bin sehr gespannt und werde hier dann berichten.


eine halbe Minute Hund
Wenn die Ziege Husten hat ...
24.1.07 10:48
 



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