Alzheimer - und dann?

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Große Leidenschaft für fürs ganz Kleine

19. September 2007

Heute berichtet die taz über eine 29jährige Nachwuchswissenschaftlerin, die zur Alzheimer-Krankheit forscht und einen Wissenschaftspreis erhalten hat:

Lisa-Marie Münter begeistert sich für die ganz kleinen Dimensionen - und doch könnte ihr berufliches Ziel kaum höher sein. Ihr Traumberuf ist Professorin. Die 29-Jährige ist Biochemikerin und erforscht die Alzheimer-Erkrankung. Sie erhielt dafür einen mit 30.000 Euro dotierten Förderpreis.

In dem Dahlemer Labor am Institut für Biochemie an der Freien Universität ist es ruhig und hell, ein paar Menschen stehen an Labortischen. Lisa-Marie Münter desinfiziert sich die Hände, nimmt eine kleine runde Plastikdose aus einem Schrank und inspiziert ihren Inhalt unter dem Mikroskop. "Aus dieser Art von Zellen besteht das menschliche Gehirn", erklärt die schlanke Frau mit den hellbraunen kurzen Haaren. ..
weiter hier .
19.9.07 12:44


Moderne Arbeitssklaven

18. September 2007

Endlich wird es mal in dieser Deutlichkeit gesagt!

Moderne Arbeitssklaven - das illegale Geschäft mit der Pflege

ist ein Beitrag des Politmagazins Frontal heute um 21.00 h im ZDF überschrieben.

Wenn man selber einen an Demenz erkrankten Angehörigen hat, dann trifft man sehr schnell auf dieses Phänomen, sei es in Selbsthilfegruppen oder Internet-Foren.

Schon im September 2005 hatte ich über "Verena" in meinem Blog geschrieben, die diese Möglichkeit über den grünen Klee lobt. Legal, illegal - scheißegal hatte ich meinen Beitrag überschrieben.

Was ist inzwischen aus Verenas Mutter geworden? Sie mußte vor einigen Monaten von heute auf morgen ins Heim. "Bruno", der Lungenfacharzt und illegale Pfleger hatte ein besseres Jobangebot. Und so stand Verena von einem auf den anderen Tag ohne Hilfe da. Inzwischen lobt sie das Heim, in dem ihre Mutter jetzt ist, über den grünen Klee.
18.9.07 13:47


unendlich müde

16. September 2007

Mama ist unendlich müde und schwach. In der letzten Woche hat sie durch die hochkalorische Nahrung 800 Gramm zugenommen. Gestern lag sie noch vom Mittagsschlaf im Bett als ich kam. Der Blutdruck war sehr niedrig, und sie war sehr schlapp.

Ich hatte ihr Dampfnudeln gemacht, was früher eine ihrer Lieblingsspeisen war. Sie mochte sie nicht, obwohl sie durchaus gelungen waren. Auch die Tiersendung im Fernsehen hat sie nicht interessiert.

Sie fragte mich: "Seit wann wohnen wir denn hier?" Als ich es ihr erklärt hatte, wollte sie wissen: "Und wo haben wir vorher gewohnt?". Ich antwortete: "In der X-Straße, in Z.". Es schien ihr nichts mehr zu sagen. "Da, wo die E's Deine Nachbarn waren". Darauf reagierte sie wiederum: "Die waren nett".

Am Vormittag war sie auf gewesen, so erzählte mir eine Mitarbeiterin. Aber am Nachmittag war nicht daran zu denken.
16.9.07 13:34


Im Zug

7. September 2007

Ich sitze mit Mama in ihrem Zimmer. Auf einmal denkt sie, daß wir gerade gemeinsam eine Zugfahrt unternehmen. Wie sie darauf kommt, weiß ich nicht. Sie meint: "Ich muß jetzt gleich in ein anderes Abteil"
7.9.07 17:01


Demenz - neue menschliche Seinsweise

4. September 2007

So sieht der Psychiater Klaus Dörner Demenz. Er ist vor 30 Jahren bekannt geworden als es um neue Formen der Behandlung psychisch Kranker unter dem Stichwort "gemeindenahe Psychiatrie" ging. Das Buch, das er mit Ursula Plog schrieb, ist ein Klassiker: "Irren ist menschlich - ein Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie". Es ist so geschrieben, daß es allgemein verständlich ist.

Die taz von heute berichtet über eine neue Betrachtungsweise, die Demenz nicht nur unter dem Aspekt der Kosten sieht.
4.9.07 19:50


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