Alzheimer - und dann?

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Blutwäsche kann Alzheimer stoppen

15. August 2007

Blutwäsche ist ein Begriff, der im Alltag vorkommt, wenn jemand aufgrund einer mangelnden oder fehlenden Nierenfunktion an das Dialysegerät kommt.

Nun gibt es auch für Alzheimer einen Forschungsansatz in diese Richtung. Die Welt berichtet heute darüber.

Forscher befreien das Gehirn fast vollständig von den krankmachenden Ablagerungen und stoppen das Vergessen. Dabei rühren sie das kranke Gehirn nicht einmal an: Ihre Therapie beschränkt sich auf das Blut der Patienten. Erprobt haben sie es bislang an Mäusen...
15.8.07 13:46


Gewalt in der Pflege

8. August 2007

Darüber spricht man nicht" gestern abend fand ich sehr berührend, besonders Frau O., die ihren demenzkranken Mann seit 10 Jahren pflegt. Die Darstellung war sehr ehrlich, gut nachvollziehbar ohne die Protagonisten bloßzustellen. Deutlich wurde, wie wichtig es ist, über Hilfsangebote zu wissen und sie auch in Anspruch zu nehmen. Durch die Tagespflege hat Frau O. an Lebensqualität gewonnen.

Außerdem wurde noch ein Sohn im Rentenalter gezeigt, der seine an Alzheimer erkrankte Mutter seit 9 Jahren pflegt. Hier wurde deutlich, wie ungelöste Konflikte sich auf die Pflegebeziehung auswirken - offene Rechnungen würde man das in der Psychologie nennen. Der Sohn hat eine sehr vorwurfsvolle Haltung der kranken Mutter gegenüber und erwartet von ihr Dankbarkeit. Seiner Meinung nach ist sie "schuld", daß er keine Familie gegründet hat, weil sie mit keiner Frau einverstanden war, die er ins Haus brachte ...
8.8.07 08:59


Mc Pflege - häusliche Krankenpflege zu Dumpingpreisen

7. August 2007

"Wer kümmert sich?" ist ein Artikel in der heutigen taz überschrieben.

Halbqualifizierte Kräfte aus Osteuropa pflegen unsere Alten. Die Vermittlungsagentur McPflege macht sie legal. Nun schreien die etablierten Dienste: Lohndumping! ...

Meist sind es die Töchter, Schwestern oder Ehefrauen, die sich für die Pflege zuständig fühlen - sind mit so einer Situation unweigerlich überfordert. Da ist der Mensch, der rund um die Uhr Hilfe braucht, dort sind Pflegedienste, die eine Stunde am Tag vorbeikommen, wo sollen sie Hilfe für die restlichen 23 Stunden finden? Bei uns, meint die Vermittlungsagentur Mc Pflege. Die Bremer Agentur vermittelt osteuropäische Pflegerinnen in den Haushalt, damit sie 24 Stunden um Opi herum sind: ihm den Speichel abwischen, über die Glatze streichen und vor dem Einschlafen die Hand halten. Das Rund-um-Paket kostet zwischen 1.500 bis 1.700 Euro und ist zudem legal.

1500 Euro und mehr, wozu auch noch Unterkunft und Verpflegung für die Pflegeperson und den Kranken kommen, kann sich sowieso nicht jeder leisten. Das ist - auch bei dieser Preislage - eine Variante für die besser Betuchten.

Die Pflegedienste schäumen: Billigkonkurrenz, die kaum Deutsch spricht. "Gegen rechtswidrige Machenschaften oder Anbieter, die in Deutschland keine Sozialversicherungsabgaben zahlen, und die für 24 Stunden-Pflege werben, aber deren Mitarbeiter max. für 48 Wochenstunden arbeiten dürfen, können wir nicht konkurrieren", meint Bernd Tews, Geschäftsführer des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste.

Ich verstehe nicht, warum die offizielle Polemik sich immer nur gegen die Preisgestaltung der Billiganbieter richtet. Warum thematisiert niemand, daß in solchen Zusammenhängen Gewalt gegen den Kranken vorprogrammiert ist?

Der ganze Artikel steht hier.
7.8.07 11:48


Darüber spricht man nicht: Gewalt in der häuslichen Pflege

5. August 2007

24 Stunden Einsatz, sieben Tage die Woche: Zumeist ist die Überlastung der pflegenden Angehörigen der Hauptgrund für Übergriffe auf wehrlose Pflegebedürftige.

heißt es in der Ankündigung zu einer Sendung über eines der großen Tabu-Themen in der Reihe 37 Grad. Sie wird ausgestrahlt am Dienstag den 7. August um 22.15 h im ZDF.

Mehr Infos zur Sendung gibt es hier.
5.8.07 10:47


Hochkalorisches

2. August 2007

Weil Mama so viel Gewicht verloren hat, soll sie hochkalorische Zusatznahrung bekommen, im Volksmund "Astronautenkost" genannt. Nur: die gängigen Getränke mit Vanille-, Erdbeer- und Schokogeschmack mag sie nicht. Die Pflegekräfte haben mir deshalb ein Pulver vorgeschlagen, das geschmacksneutral ist und in Flüssigkeiten, Puddings etc. eingerührt werden kann. Vielleicht hat jemand von den mitlesenden Pflegekräften Anregungen, Erfahrungen, Vorschläge ...?
2.8.07 10:34


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