Alzheimer - und dann?

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Therapiehunde und ihre Ausbildung

27. Februar 2007

Die Sendung "Helfer auf vier Pfoten" über Therapiehunde und ihre Ausbildung war sehr anschaulich und informativ. Am Schönsten war die Szene als zwei Golden-Retriever-Welpen über den Wochenmarkt gefahren wurden. Sie beschnupperten sich, wobei der eine in einem Rollator und der andere in einem Rollstuhl saß.

Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll, wobei zwischen unterschiedlichen Schulungen unterschieden wird: Begleithunde, Führhunde, Besuchshunde und Therapiehunde. Ein Therapiehund im engeren Sinn wird für einen bestimmten behinderten Menschen ausgebildet, um ihm in schwierigen Alltagssituationen zu unterstützen.

Wer den Beitrag nicht sehen konnte, findet viele Informationen auf der Website von Barbara Puhl , die den Verein Therapiehunde Deutschland ins Leben gerufen hat.

Außerdem gibt es ein Weblog, das von River erzählt:

Photobucket - Video and Image Hosting


River ist ein Border-Collie-Welpe, der zum Therapiehund ausgebildet wird. Was er alles lernen muß und welche Fortschritte er macht, steht hier. Das Copyright für das Foto von River liegt bei den Besitzern des Hundes.

Wenn der Therapiehund kommt ...
27.2.07 00:29


Blacky zu Besuch

26. Februar 2007

Photobucket - Video and Image Hosting


Blacky wurde von einer Bewohnerin - Frau Hahn - mitgebracht. Sie ist sehr zutraulich und weiß genau, wer sie mag. Zu Mama kommt sie öfter ins Zimmer zu Besuch, wobei Blacky für Mama manchmal der kleine schwarze Hund und manchmal eine Katze ist.
26.2.07 17:01


Preussisch-bayerische Beziehungen

25. Februar 2007

Mama hat ihr ganzes Leben in Bayern gelebt. Mit mir spricht sie bayerisch, mit den anderen Bewohnerinnen (derzeit nur Frauen) und den Mitarbeitern hochdeutsch mit bayerischer Färbung.

Seit einiger Zeit ist eine neue Bewohnerin da, die auch noch recht gut und viel spricht. Und die beiden scheinen sich anzunähern. Morgens fragen sie sich im Gruppenwohnzimmer, wie denn die Nacht war etc.

Aber manchmal versteht Frau Jehle Mama nicht. Das mag am bayerischen Einschlag liegen, aber manchmal spricht Mama auch undeutlich. Vorgestern als Frau Jehle zu ihr sagte: "Ick versteh' Sie nich", fing Mama dann an mit ihr englisch zu reden. Frau Jehle stand auf und ging kopfschüttelnd, weil sie damit offensichtlich nichts anfangen konnte.

Aber zumindest zeigt es, dass Mama noch versteht und umsetzen kann, dass sie nicht verstanden wird. Und sie versucht eine Problemlösung.
25.2.07 18:04


Ein Mann für alle Pflegefälle

24. Februar 2007

Im Münchener Raum war Claus Fussek schon vor 30 Jahren für sein Engagement für pflegebedürftige Menschen bekannt. Er benennt Mißstände offen und kompromißlos, dokumentiert sie und fordert Veränderungen. Er ist ein unbequemer Zeitgenosse. Inzwischen ist er bundesweit bekannt geworden - auch durch verschiedene Auftritte in Talkshows.

Lezte Woche hat der Tagesspiegel ein Portrait dieses streitbaren Zeitgenossen veröffentlicht:

Manche hassen ihn, für viele ist er die letzte Rettung: Claus Fussek, Kämpfer für die Rechte der Alten. Protokoll eines Arbeitstages

Der Anrufbeantworter des deutschen Pflegenotstands steht in einem Hinterhofbüro in München. Er ist klein, er hat ein Ziegenbärtchen und einen Goldreif am Arm, gerade mustert er die Wand voller Ordner mit den leuchtenden Etiketten. „Wo ist denn jetzt ,Missstände 2006‘?“, fragt er ungeduldig. Das Büro ist typisch für Sozialeinrichtungen. Linoleum, Leucht-röhren, Holzmöbel, furniert. Hunderte Akten füllen die drei deckenhohen Regale. „Missstände 1998“, „Missstände 2001“, „Windeln – Missstände“ … Das Telefon klingelt, der Anrufbeantworter saust um den Tisch herum und hebt ab.

– Claus Fussek?

Aus dem, was folgt, kann man sich eine Geschichte zusammenreimen über eine Sterbende in einem Altenheim, für die die Pfleger weder Arzt noch Verwandte rufen, und eine gebrechliche Bettnachbarin, die sich nicht mehr zu helfen weiß. Fussek kritzelt mit, er tröstet, dann verabschiedet er sich und macht ein paar schnelle Anrufe...

weiterlesen kann man hier
24.2.07 19:11


Bußgeld von der Heimaufsicht

21. Februar 2007

Mama möchte von den drei Mitarbeiterinnen, die sie besonders gern mag, gedutzt und mit dem Vornamen angesprochen werden. Ich mußte schriftlich mein Einverständnis dazu geben.

Als ich letzte Woche die Heimleitung traf, fragte ich nach, warum das nötig ist. Ich erfuhr: Falls die Heimaufsicht kommt und bei einer Kontrolle bemerkt, daß ein Bewohner gedutzt wird und kein Einverständnis vom gesetzlichen Betreuer vorliegt, wird ein Bußgeld verhängt, weil ein solches Verhalten als respektlos und unwürdig gilt. Für das Bußgeld gibt es keinen festen Satz. Die Höhe hängt davon ab, was sonst noch beanstandet wird.

Ich fragte nach, was passieren würde, wenn meine Mutter gedutzt werden möchte, ich aber damit nicht einverstanden wäre. "Dann müßten alle Mitarbeiter Ihre Mutter siezen und wir würden das auch machen, denn wir müssen uns an die Anordnungen der gesetzlichen Betreuer halten. Wir würden aber immer wieder versuchen, mit Ihnen darüber ins Gespräch zu kommen, denn wir merken, wie wichtig es für die Bewohner ist, die geduzt werden wollen, dass sie sich hier zuhause fühlen."
21.2.07 19:38


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