Alzheimer - und dann?

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Fernsehtipp: Ab ins Heim

25. Januar 2007

Heute um 22.15 h im ZDF

Berlin Mitte: Ab ins Heim

Was sind uns unsere Alten wert? Wer soll sie pflegen? Wer soll zahlen? Die wenigen Jungen - für die bald vielen Alten? Wie kann der Weg ins Heim verhindert werden? Oder ist der Pflegeplatz dort besser als sein Ruf? Welche Alternativen gibt es? Diese und andere Fragen diskutiert Maybrit Illner - im Rahmen des ZDF-Demografie-Schwerpunktes - mit ihren Gästen bei "Berlin Mitte".

Gäste:

Norbert Blüm (CDU), Ehem. Sozialminister, Erfinder der Pflegeversicherung

Daniel Bahr (FDP), gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Claus Fussek, Pflegekritiker, Autor "Alt und abgeschoben"

Bernd Meurer, Geschäftsführender Gesellschafter der Seniorenheime Meurer GmbH, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), Mitglied des Bundespflegeausschusses

Grit Boettcher, die Schauspielerin pflegte ihre Mutter bis zu deren Tod

Mariella Ahrens, die Schauspielerin gründete 2005 den Verein "Lebensherbst"
25.1.07 19:19


... mehr Hund für Mama

24. Januar 2007

Die zweite gute Nachricht gestern hat mit Mama und den Tieren zu tun. Im Heim gibt es eine ganze Reihe Angebote für die Bewohner. Manche finden in der Wohngruppe statt wie Bewegungstherapie, Beschäftigungstherapie, Kunsttherapie, Hundebesuch. Sie dienen auch dazu, daß die Bewohner, die sonst kaum oder gar nicht Kontakt miteinander haben, miteinander in Kontakt kommen.

Dann gibt es Angebote, zu denen Bewohner unterschiedlicher Gruppen, die an der jeweiligen Aktivität interessiert sind, zusammengeholt werden, wie Chorsingen und Musiktherapie, Nähstübchen, Handwerkergruppe, Gartengestaltung, Kaffeestübchen, Streichelzoo, Gottesdienst. Für Bewegung, Kunst- und Gestaltungstherapie sowie Beschäftigungstherapie stehen auch noch extra Räume zur Verfügung., d.h. diese Therapien finden einmal wöchentlich in der Wohngruppe statt und einmal wöchentlich im "Fachraum", der natürlich andere Gestaltungsmöglichkeiten zuläßt als wenn der Therapeut ein kleines Materialangebot in die Wohngruppe mitbringt.

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Gruppenarbeit aus der Kunsttherapie (Seidenmalerei)

Außerdem gibt es in manchen der Wohngruppen Kleintiere (Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen).

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Wenn in der Wohngruppe gesungen wird, dann macht Mama gern mit. Für Beschäftigungstherapie oder Kunsttherapie interessiert sie sich nicht. Da sie immer wieder Gelenkschmerzen hat, ist ihr das zu mühsam. Bei der Bewegungsgruppe macht sie immer wieder gern mit, und sie interessiert sich für alles, was mit Tieren zu tun hat. Außerdem hat sie zwei Mal wöchentlich Krankengymnastik.

Auf den Plänen, die die wöchentlichen Aktivitäten bekanntgeben, war der Hundebesuch in der letzten Zeit immer nur für die immer vier gleichen Wohngruppen angegeben, worunter aber nicht Mamas Wohngruppe fiel.

Deswegen habe ich vorgestern der Mitarbeiterin, die für die Aktivitäten mit Tieren zuständig ist, kurz geschrieben, daß Mama nach wie vor am Hundebesuchsdienst interessiert sei, aber in der letzten Zeit in ihrer Gruppe kein Hundebesuch stattgefunden hätte. Da ich mitbekommen hatte, daß an der Gymnastik in Mamas Gruppe auch zwei aus anderen Wohngruppen spontan teilgenommen hatten, fragte ich, ob Mama nicht in einer anderen Wohngruppe am Hundebesuch teilnehmen kann.

Gestern Vormittag bekam ich dann einen Anruf. Die Mitarbeiterin sagte mir, daß ein neues Hundeteam gewonnen werden konnte und damit der Hundebesuchsdienst erweitert werden kann. Bis jetzt gab es zwei Hundeteams, wobei das eine Hundeteam auf bettlägrige Patienten spezialisiert ist.Mamas Gruppe wird ab dieser Woche auch regelmäßig von einem Hund besucht. Die Arbeitszeit eines Hundes sei auf zwei Mal eine halbe Stunde begrenzt, damit das Tier nicht überfordert wird.

Ich erzählte der Mitarbeiterin, daß Mama sich für andere Angebote als Bewegung und Tiere nicht interessiert, wahrscheinlich auch weil sie immer wieder Gelenkschmerzen hat.

Die Mitarbeiterin meinte: "Dann wird Ihre Mutter ab jetzt ganz viel mit Tieren machen." Sie würde auch mit der Bewegungstherapeutin und dem Krankengymnasten sowie den Mitarbeitern der Wohngruppe sprechen, denn in den Kontakt mit dem Hund könne man Bewegungsabläufe einbauen, die für die Erhaltung der Beweglichkeit wichtig seien, aber ansonsten eher vermieden werden. Dafür sei etwa die Fellpflege sehr geeignet.

Ich bin sehr gespannt und werde hier dann berichten.


eine halbe Minute Hund
Wenn die Ziege Husten hat ...
24.1.07 10:48


Hurra - der Rollstuhl kommt!

23. Januar 2007

Vor zwölf Tagen sagte mir die Sachbearbeiterin der Krankenkasse, daß der Antrag für den Rollstuhl an den Medizinischen Dienst weitergeleitet sei, der ein Gutachten dazu erstellen müsse. Dieser Antrag sei jetzt auf dem Stapel "bevorzugt bearbeiten". Der medizinische Dienst würde wohl in den nächsten zwei Wochen einen Termin mit dem Heim vereinbaren, um sich von der Notwendigkeit vor Ort zu überzeugen.

Bis gestern gab es eine solche Terminvereinbarung mit dem Heim nicht. Soeben kommt die Nachricht, daß der Rollstuhl genehmigt ist. Anscheinend war ein Termin vor Ort nicht mehr nötig. Der Mitarbeiter vom Sanitätshaus, mit dem das Heim zusammenarbeitet, ist schon für Anfang nächster Woche bestellt um Maß zu nehmen.

Das war die beste Nachricht des Tages! Und über die zweitbeste schreibe ich morgen!


Rolllstuhl-Story Teil 2
23.1.07 18:27


Kaninchenbesuch

23. Januar 2007

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Besuch vom Kaninchen oder beim Kaninchen? In diesem Fall: beim Kaninchen im Tiergehege.

Aber die andere Variante gibt es auch: Vor einigen Jahren hatte eine Praktikantin eines Berliner Altenheims die Idee, alte Menschen mit Kaninchen in Kontakt zu bringen. Weil diese Besuche sehr gut angenommen wurden, entstand ein Kaninchenbesuchsdienst. Wie eine solche Kaninchen-besuchsstunde abläuft steht hier (mit Bildern).


Wenn die Ziege Husten hat ...
23.1.07 07:50


Geburtstagskaffee

21. Januar 2007

Auf Mamas Kommode finde ich ein Foto vor, das ich noch nicht kenne. Einige alte Damen - von denen ich außer Mama nur eine kenne - sitzen in fröhlicher Runde um einen Tisch. Mama wirkt ganz entspannt und gelöst.

Ein adventliches Zusammensein kann es nicht sein, denn es ist keine Adventsdeko zu sehen. Ich frage Sandra. Sie erzählt mir Folgendes:

"Ihre Mama hatte doch im November Geburtstag. Wir holen einmal im Monat alle Bewohner zusammen, die in dem Monat Geburtstag haben. Da gibt es dann eine Geburtstagsfeier mit Geburtstagstorte und ein Musikprogramm mit alten Liedern. Ich habe an dem Tag Dienst gehabt. Ihre Mama hat innerhalb von zehn Minuten zwei große Stücke Schokoladentorte verspeist. So schnell konnte ich gar nicht schauen."

Aha, denke ich, sie machen dort also eine ganze Menge mehr als sie offiziell schreiben. Ich merke das ja nur daran, daß Mama dann und wann von dieser oder jener Aktivität ein Foto bekommt.

Aber besser so als umgekehrt. Ich denke an Herrn Hubert, den ich in der Selbsthilfegruppe treffe. Seine Frau ist in einem sehr noblen Heim. Da stehen alle möglichen Aktivitäten auf dem Papier und es passiert fast nichts, weil die entsprechenden Leute meist krank oder im Urlaub sind.
21.1.07 19:28


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