Alzheimer - und dann?

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Albtraum Sylvester

3. Januar 2007

In der Selbsthilfegruppe für Angehörige wurde von den Weihnachts- und Neujahrstagen erzählt. Durchgehender Tenor: Alle waren froh, dass diese Tage hinter ihnen liegen. Für die Angehörigen ist es wohl schwerer als für die Kranken. Die können oft mit den Feiertagen nichts verbinden. Die Angehörigen aber erinnern sich zurück, wie es zu gesunden Zeiten war.

Am Schlimmsten war der Sylvesterabend, und zwar für die Frauen, die zuhause pflegen und deren Männer im Krieg waren. Wenn es draußen krachte, dann kamen bei den Männern Kriegser-innerungen hoch - bei einem bis hin zur Todesangst, weil ihm eine Situation so gegenwärtig war. Er versuchte einen verletzten Kameraden in einen Unterstand zu ziehen und erlitt dabei selber einen Durchschuß, den er nur knapp überlebt hat.

Eine dieser betroffenen Frauen erzählte, daß sich in ihrer Straße zwei Jugendliche jeweils 50 Kracher namens "Kanonenschlag" gekauft hätten. Ein Ende war also nicht abzusehen. Sie war tagelang danach noch fix und fertig, denn mit: "Alfred, heute ist doch Sylvester" war seinen Ängsten nicht beizukommen. Er fühlte sich wie im Krieg und dachte, daß sie die Situation nicht angemessen einschätzen kann.

Zumindest eine der Frauen hat für das nächste Jahr eine Lösung gefunden. Sie will nächstes Sylvester zu ihren Verwandten, die in einem kleinen Ort leben, wo "dieses Jahr nur drei Raketen hochgingen". Kann man ihr nur wünschen, daß das dann nächstes Jahr genauso ist.
2.1.07 22:29


... seit längerem gesundheitliche Probelme

28. Dezember 2006

Als Doktor Brinkmann wurde er in der Serie Schwarzwaldklinik bekannt. Jetzt läßt uns die Berliner Regenbogenpresse regelmässig wissen, wie es Klaus-Jürgen Wussow geht.

Siet längerem leidet er an Demenz und ist in einem Pflegeheim in der Nähe von Straußberg. Vor zwei Wochen war zu lesen, daß seine Frau sich über die mangelhafte ärztliche Versorgung im Pflegeheim beklagt, weil nicht rund um die Uhr ein Arzt im Heim anwesend ist.

Vor Weihnachten war zu erfahren, daß Klaus-Jürgen Wussow das Fest zuhause verbringen wird und welche Vorbereitungen seine Frau dafür trifft.

Heute hat nun auch die Abendschau berichtet. Der Star ist in die Charité eingeliefert worden, wo er wegen akuter Herz-Kreislaufprobleme einige Zeit verbringen muß. Der Abschluß der Meldung war interessant, denn es wurde mitgeteilt, daß der Star schon "seit längerem gesundheitliche Probleme hat". So nennt man das also, wenn jemand Alzheimer hat.
28.12.06 22:24


schlechte Tagesform oder Fortschreiten der Krankheit?

27. Dezember 2006

Bei den letzten beiden Besuchen war Mama sehr schwer zu verstehen - oft nur einzelne Worte. Dann taucht immer die Frage auf, ist das jetzt eine schlechte Tagesform oder der Anfang einer fortgeschritteneren Krankheitsphase. Es ist so traurig.

Aber was klar ist: Die Krankheit schreitet voran. Besser wird es nicht. Man kann sie nur aufhalten, und es ist eh erstaunlich, dass sie noch sprechen kann.
27.12.06 17:32


Ich habe keine Angst vor Demenz

21. Dezember 2006

Jürgen Fliege, Fernsehpfarrer und bekannt durch seine Talkshow, war drei Jahre lang Schirmherr der Deutschen Alzheimergesellschaft. Hier ist ein Interview mit ihm zum Thema "Alter und Demenz"
21.12.06 11:15


Lagebericht aus dem Krankenhaus

20. Dezember 2006

Heute war Günter bei Mama im Krankenhaus. Ich bin sehr erleichtert. Mama kommt mit der Situation klar. Die Schwestern sagen, daß sie mit Mama klar kommen. Wenn man ihr erklärt, was man von ihr will und warum, dann ginge das prima.

Mama schimpft auch nicht und sagt auch nicht - wie bei anderen Krankenhausaufenthalten - dass sie da nicht länger bleibt.

Dass ich nicht gekommen bin, das sieht sie nicht ein. Mit einem grippalen Infekt ist man schließlich nicht todkrank. Günter fiel auf, dass sie schlechter hört als sonst, aber das Phänomen hatten wir beim letzten Krankenhausaufenthalt auch. Ist wahrscheinlich eine Form, die vielen Eindrücke zu verarbeiten, also zu filtern.
20.12.06 23:30


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