Alzheimer - und dann?

  Startseite
    alltäglich
    Bücher / Medien
    tierisches
    merkwürdig
    künstlerisch
    lyrisch-literarisch
    personelles
    medizinisches
    Humor
    Begehren
    spirituell-religiös
    Praktisches
    wissenschaftlich
    Rechtliches
    Amtsschimmel
    Politisches
    Projekte
    Promis
    Veranstaltungen
    Interkulturelles
    Kurioses
    Meta-Blog
  Über...
  Archiv
  Blogroll
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Alzheimer und Demenz
   Alzheimerforum
   Altern in Würde
   Kunst des Alterns
   Patientenleitlinien Demenz
   Deutsche Alzheimer Gesellschaft
   Betreuungsrecht
   Spirituality and Dementia Ressources
   Nahrungsverweigerung bei Demenzkranken



gratis Counter by GOWEB
Gratis Counter by GOWEB
Locations of visitors to this page

https://myblog.de/alzheimer

Gratis bloggen bei
myblog.de





Schmerzfreiheit hat höchste Priorität

7. Dezember 2006

Heute habe ich länger mit Mamas Hausärztin gesprochen. In der letzten Zeit hat Mama wieder sehr starke Schmerzen und ist kaum mehr schmerzfrei. Ich hatte befürchtet, daß neue Medikamente verordnet worden sind.

Ich erzählte der Ärztin, daß meine Mutter durch die medikamentöse Einstellung ihres Vorgängers monatelang schmerzfrei war - eine Schmerzfreiheit hatte wie schon fünfzehn Jahre vorher nicht mehr. Die Ärztin erklärte mir, daß sie die Medikation vom vorherigen Arzt übernommen hat. Sie kann sich von den Medikamenten her nicht erklären, warum Mama jetzt soviel Schmerzen hat.

Sie kann aber bei keinem Medikament die Dosierung heraufsetzen, weil es dann mit Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten kommen könnte, die unerwünscht sind. Sie sagte mir, sie würde nächste Woche mit Mamas Neurologen sprechen und schauen, welchen Kompromiß sie beide finden könnten. Am Mittwoch würde sie Mama untersuchen und auch mit den Pflegekräften sprechen. Ich möge am Dienstag den Neurologen fragen, ob er noch eine Idee hätte.

Sie bat mich auch zu berücksichtigen, daß Schmerzerleben eine psychische Komponente habe und der Umzug ins neue Heim verarbeitet werden müsse. Auf jeden Fall habe höchste Priorität, daß Mama schmerzfrei wird. Das hat mich beruhigt.
7.12.06 22:39


Katzen und Alzheimer

6. Dezember 2006

Auch Katzen können Alzeimer bekommen. Über die G++gle-Newsalerts kamen diverse Meldungen dazu herein:

"Wissenschaftler entdecken bei den Haustieren Ablagerungen im Gehirn wie bei Menschen mit der Krankheit


Alternde Katzen können auch an Alzheimer erkranken. Ein internationales Forscherteam fand in Gehirnen von Katzen bestimmte Eiweiße, die auch beim Menschen die Demenzkrankheit verursachen. Auf die Eiweiße stießen die Forscher in der Hirnrinde von Katzen, die älter als zehn Jahre alt waren. Da Katzen ähnlich wie Menschen immer älter werden, steigt auch das Risiko für eine Demenz bei diesen Tieren, erklärt Danielle Gunn-Moore von der Universität in Edinburgh."
weiter hier
6.12.06 19:14


Die Rollstuhl-Story Teil 2

5. Dezember 2006

Gestern habe ich die Sachbearbeiterin bei der Krankenkasse nicht erreicht, weil sie auf einer Fortbildung war. Aber heute hatte ich Glück.

Sie erzählte mir, sie habe noch am Tag unseres letzten Gesprächs (29. November) mit der Leiterin der Wohngruppe telefoniert und ihr gesagt, sie solle eine Verordnung bei der Hausärztin besorgen (telefonisch). Diese müsse dann zum Sanitätshaus, das sich im gleichen Ortsteil befindet wie Mamas Heim.

Sie - die Sachbearbeiterin - habe heute morgen mit besagtem Sanitätshaus telefoniert. Inzwischen sind ja drei Arbeitstage durchs Land gegangen. Dort sei noch keine Verordnung für meine Mutter eingegangen. Ein Telefonat mit dem Heim habe ergeben, daß die Leiterin der Wohngruppe heute frei hat und nicht erreichbar ist.

Ich rufe in der Praxis an und erfahre von der Sprechstundenhilfe: Vor einer halben Stunde hat eine Mitarbeiterin des Heims angerufen wegen der Verordnung. Sobald die Vormittagssprechstunde beendet ist, wird die Ärztin die Verordnung fertig machen.


die Rollstuhl-Story Teil 1
5.12.06 12:51


Advent, Advent ...

4. Dezember 2006

Mama liebt Schokolade. Und sie liebt Teddybären. Auf ihrem Regal hat sie eine Teddybärenfamilie sitzen. Und sie kann sich noch zeitlich orientieren, was die Tageszeit und die Jahreszeit betrifft. Welches Jahr wir haben, und wie alt sie ist, weiß sie meist nicht mehr.

Letzte Woche habe ich ihr einen mit Schokolade gefüllten Adventskalender mitgebracht mit einem Teddybären-Weihnachtsbild vorne drauf. Wie habe ich mich bei meinem letzten Besuch gefreut, als ich sah, daß die Fenster geöffnet worden waren. Alleine kann sie das nicht mehr, aber offensichtlich machen die Mitarbeiter das mit ihr.
4.12.06 09:35


Demenz und Schmerzen

2. Dezember 2006

Weil Mama nicht nur Demenz hat, sondern seit vielen Jahren auch chronische Schmerzpatientin ist, dachte ich, daß mir vielleicht die Deutsche Schmerzliga weiterhelfen könnte, wie ich Mama möglichst gut unterstützen kann.

Unter "Kontakt" heißt es: Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen kontaktieren Sie uns.

Der einzige Satz in der Antwortmail, der sich auf meine Anfrage bezog, war: Leider liegt uns zu dem speziellen Thema Demenz und Schmerzen keine Literatur vor. Wir können Ihnen lediglich Broschüren zum Thema „Chronischer Schmerz“ zusenden..

Davor hieß es:
Sie haben sich an die Deutsche Schmerzliga e.V. gewandt, weil Sie – oder Ihre Angehörigen – ein Schmerzproblem haben.

Chronische Schmerzen können heute jeden treffen, die wenigsten wissen, dass es für die Behandlung speziell ausgebildete Schmerzärzte gibt.

Unsere stärkste Waffe gegen den Schmerz ist die Information und Aufklärung, daher möchten wir Betroffene und Ihre Angehörigen mit umfangreichen Patienteninformationen unterstützen Ihren Zustand besser zu bewältigen. Es ist wichtig Schmerzen vorzubeugen, zu lindern und zu behandeln, damit Sie nicht chronisch werden oder um bereits laufende Chronifizierungsprozesse zu stoppen.

Die Deutsche Schmerzliga zeigt Ihnen, was möglich ist. Zu unserem breiten Angebot gehören:

• Rat und Hilfe am Schmerztelefon: werktags 9-12 Uhr, Tel: 0700-375375375

• Telefonische Sprechstunde mit Schmerztherapeuten (2 x wöchentlich)

•Vermittlung einer einmaligen juristischen Beratung zu sozialrechtlichen Fragen

• Anschriften von Schmerztherapeuten, Schmerzkliniken, Schmerzpsychologen und regionalen Selbsthilfegruppen

• Regionale Patientenveranstaltungen mit Schmerzexperten

• Die Mitgliederzeitschrift NOVA (erscheint 4 mal im Jahr) berichtet über die neuesten Entwicklungen in der Schmerztherapie und gibt Tipps für den Umgang mit der eigenen Schmerzkrankheit

• Als Interessenvertretung für chronisch Schmerzkranke möchten wir uns weiterhin in Gesellschaft und Politik für die Belange und Bedürfnisse der Kranken einsetzen.

Werden Sie Mitglied in der Deutschen Schmerzliga, unterstützen Sie unsere gemeinsamen Ziele. Sie sind herzlich willkommen. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf 30,00 € jährlich und beinhaltet oben genannte Leistungen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Besten Dank - verzichte! Verarschen kann ich mich selber. Die Werbung für die Mitgliedschaft habe ich schon auf der Internet-Seite gelesen.
2.12.06 23:22


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter] s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung