Alzheimer - und dann?

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wohltuende Fachlichkeit

20. November 2006

oder wie soll man es anders oder gar besser bezeichnen? Mama sitzt meist im Rollstuhl. Und weil sie sehr dünn geworden ist und nur noch 45 Kilo wiegt, tut ihr das Sitzen zuweilen weh.

Letzte Woche meinte die Leiterin der Wohngruppe, dass ihr ein Gelkissen helfen würde. Es ist entlastend, weil es dem menschlichen Fettgewebe sehr ähnlich sei. Sie habe es schon bei der Krankenkasse beantragt, aber das sei ein Kampf gegen Windmühlen. Deshalb könne man gar nicht abschätzen, ob das klappt. Aber zur Vorbeugung eines Dekubitus sei es auch gut.

Vorgestern lag das gute Stück in Mamas Leihrollstuhl.
Fazit: Das Gelkissen ist da. Auf den Rollstuhl warten wir noch und auf die Genehmigung des Kostenplans für die Zahnprothese auch!
20.11.06 17:38


Fernsehtipp: Lulu, der Herr Professor und die Sängerin

Die WG der Demenzkranken

Lulu ist immer noch sehr streng. Schließlich war sie einmal Lehrerin. Auch mit 85 Jahren weiß sie stets alles besser und weist andere gern zurecht. Vor allem die ehemalige Opernsängerin, die mit 92 noch Arien schmettert und leider nicht mehr alle Töne trifft.

Insgesamt sind sie zu zwölft. Sie teilen sich Küche, Bad und vor allem: die Pfleger. Denn Lulu, der Herr Professor und die Sängerin leiden - ebenso wie ihre Mitbewohner - an Demenz. Dennoch leben sie ihr Leben im hohem Maße selbstbestimmt, denn in ihrer Wohngemeinschaft kann jeder seinen eigenen gewohnten Rhythmus beibehalten.

In Obersteinbach bei Nürnberg haben Pfleger diese Wohngemeinschaft für Demenzkranke eingerichtet. Die Senioren leben hier zusammen, versuchen ihr Leben in größtmöglicher Selbst-ständigkeit zu meistern. Möglich ist das, weil die Bewohner - wie in einem Pflegeheim - rund um die Uhr betreut werden. Demenzkranke können ihren Alltag nicht mehr alleine meistern. Was mit scheinbarer Schusseligkeit und Sprachschwierigkeiten beginnt, bedeutet am Ende Verlust der Denk- und Urteilsfähigkeit bis hin zur völligen Verwirrtheit.

Schon heute ist unter den 70-Jährigen jeder Zehnte von einer Demenz betroffen, insgesamt gibt es rund 1,2 Millionen Demenzkranke in Deutschland. Aufgrund der Altersentwicklung wird sich die Zahl in den nächsten 20 - 30 Jahren verdoppeln.

In einer 'O-Ton-Reportage' erzählt die Autorin Rita Stingl vom Leben in der Wohngemeinschaft: Der Film gibt einen eindringlichen Einblick in die Schicksale der Menschen und berichtet von einer Krankheit, die jeden treffen kann. Dabei sind es vor allem die Angehörigen, die leiden. Die Krankheit verändert nämlich die Persönlichkeit. Eltern und ehemalige Partner werden plötzlich fremd.

Der Film wird am Mittwoch den 22. November 2006 im ZDF gezeigt und zwar von 23.50 h bis 0.20 h
19.11.06 17:52


Krankenkassen-Chaos Teil 3

17. November 2006

Am 24. Oktober war ich mit Mama beim Zahnarzt und habe dort gleich den Kostenplan für die Zahnprothese mitgenommen. Am nächsten Tag bin ich ins Kundencenter der Barmer Ersatzkasse getigert, um selbigen dort direkt abzugeben, damit es möglichst schnell geht.

Es war ein Mittwoch und mir wurde zugesagt, daß die Bewilligung bis Ende der Woche dann im Heim angekommen sein wird.

Eine Woche vergeht - nichts: besser gesagt ausweichende Antworten am Telefon. Noch eine Woche vergeht und sogar eine dritte ohne dass etwas von der Krankenkasse kommt.

Am 15. November begebe ich mich wieder ins Kundencenter und fordere energisch Einblick auf den Computerbildschirm.
Da läßt es sich nicht mehr verleugnen. Die Dame sagt mir: "Hier steht, daß Sie den Kostenplan vorbeigebracht haben. Aber er ist nicht beim Sachbearbeiter angekommen. So lange zeitliche Rückstände haben wir nicht."

Sie ruft beim Sachbearbeiter an. Der bestätigt das. Ihr Vorschlag: "Holen Sie doch beim Zahnarzt noch ein Exemplar und bingen Sie es vorbei." Der Zahnarzt meiner Mutter ist zwei Stunden von mir entfernt. Mein Gegenvorschlag: "Ich gebe Ihnen die Telefonnummer der Zahnärztin. Sie oder der Sachbearbeiter rufen dort an und lassen sich das durchfaxen." Sie stimmt zu.

Am nächsten Tag - also dem 16. November - rufe ich bei der Zahnärztin an. Die Helferin sagt mir auf meine Nachfrage, daß von der Barmer noch niemand angrufen hat. Sie muß aber noch eine Sendung für die Barmer fertig machen und da wird sie dann den Kostenplan noch mal ausdrucken und beilegen.

Und ich dachte schon die Verhältnisse hätten sich dort geändert. Als Mama Anfang Oktober ins neue Heim umzog, da bekam ich die neue Chipkarte tatsächlich innerhalb von zehn Tagen. Im Jahr davor hatte es vier Monate gedauert, bis ich die neue Chipkarte in der Hand hatte. War mir schon richtig peinlich dem Hausarzt gegenüber.

Der Bamer Ersatzkasse in der Axel-Springer-Strasse in Berlin - zuständig für die Mitgliederverwaltung in Berlin und Brandenburg - geben wir für diesen Spitzenservice die Note 6 mit Stern. Ach - und auf den Rollstuhl, den Mama braucht und der im vorherigen Heim bereits bewilligt war, da warten wir auch schon sechs Wochen.


Krankenkassen-Chaos Teil 1

Krankenkassenchaos Teil 2
17.11.06 13:43


Glücksmomente (1)

15. November 2006

Photobucket - Video and Image Hosting

Mamas Lieblinge: die Ziegen -
mehr dazu hier
15.11.06 23:39


Was verdient eine Altenpflege-schülerin?

14. November 2006

Vielleicht weiß jemand von den hier Mitlesenden aus der Altenpflege, wieviel jemand, der eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht während des praktischen Teils der Ausbildung im Heim bekommt.

Regelmässig ist nämlich eines der Gesprächsthemen in der Angehörigengruppe der sogenannte "Ausbildungsbeitrag". Das scheint eine Berliner Spezialität zu sein.

Pflegeheime, in denen Altenpflegeschüler den praktischen Teil ihrer Ausbildung machen, dürfen einen sogenannten "Ausbildungsbeitrag" erheben. Der liegt zwischen zwanzig und siebzig Euro pro Bewohner im Monat.

Da kommt ganz nett was zusammen, wenn man das auf die Bewohnerzahlen umlegt. Und wir wüßten ganz gern, ob die Altenpflegeschüler was davon haben.
14.11.06 16:04


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