Alzheimer - und dann?

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Warum habe ich keine Zündhölzer?

Mama ist ganz aufgebracht darüber, daß sie keine Zündhölzer und kein Feuerzeug mehr hat. Günter erklärt ihr geduldig: „Schau mal, Du sitzt doch jetzt im Rollstuhl. Und wenn Du ein Streichholz anzündest, dann kann das auch mal abbrechen. Dann fällt es auf dem Boden und Du kommst nicht hin und kannst es nicht löschen.

Mama antwortet: „Wenn man das erklärt bekommt, dann sieht man das auch ein. Ich soll ja in meiner letzten Wohnung einen Feuerwehrgroßeinsatz verursacht haben“. Die Vorstellung scheint ihr teilweise zu gefallen. „Ja, bestätige ich. Zwei Löschzüge waren im Einsatz“ und staune, weil Mama den Wohnungsbrand und den Feuerwehreinsatz bis jetzt immer ins Reich der Phantasie verwiesen hat.
2.5.06 11:07


kreativ: die nackte Banane

Mama möchte eine Banane. Günter reicht sie ihr. Sie meint: „Ich möchte die Banane aber nackt und nicht angezogen“. Günter schält die Banane. Dann ist alles o.k.
30.4.06 10:32


Mediterrane Kost reduziert das Alzheimer-Risiko

Am 20. April publizierte die Basler Zeitung folgenden Artikel, der dann in anderen Medien – meist etwas gekürzt – auftauchte:

"Washington. Wio/baz. Ein hoher Anteil der so genannte mediterrane Diät an der Ernährung vermindert anscheinend das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.

Was lange schon von Experten vermutet wurde, konnten jetzt amerikanische Forscher erstmals im Rahmen einer breit angelegten Studie über die Entstehung der degenerativen Gehirnkrankheit auf eine fundierte Datenbasis stellen: Wie Nikolaos Scarmeas von der Columbia-Universität in Washington und seine Kollegen in umfangreichen mehrjährigen Untersuchungen, Datenerhebungen und Interviews von mehr als 2250 Teilnehmern herausgefunden haben, erkranken Menschen, die sich überwiegend von Gemüse, Olivenöl und Fisch ernähren, signifikant seltener an Alzheimer als jene, die tierischen Fetten, Milchprodukten und Fleisch den Vorzug geben.

Dieser Effekt steht dem Bericht zufolge in direktem Zusammenhang mit dem Grad der Affinität zu mediterraner Kost. Bei ausgeprägten Fans der Mittelmeerküche reduzierte sich das Gefahrenpotenzial um bis zu vierzig Prozent. Und selbst bei jenen, die in einer Skala, die den Konsumgrad der mediterranen Diät misst, eher im mittleren Bereich anzusiedeln sind, war das Risiko noch immerhin um bis zu 21 Prozent niedriger als bei Menschen, die sich dieser Art der Ernährung mehr oder weniger verweigern. Die Mediziner berücksichtigten dabei natürlich auch weitere Einflussfaktoren wie Alter, Bildung, Kalorienaufnahme, Gewicht oder Rauchen; der positive Zusammenhang zwischen Ernährung und Alzheimer-Prävention blieb dennoch immer bestehen.
Annals of Neurology 10.1002/ana.20854 (2006), Abstract"

Basler Zeitung
28.4.06 08:20


Rote Blume

27. April 2006

Mama hat eine rote Blume im Haar. „Mama, die Blume im Haar steht Dir gut“. „Die jungen Mädchen hier überlegen sich immer wieder so nette Sachen für uns“.
27.4.06 02:57


Noch mehr Gedichte

20. April 2006

Nach meinem letzten Blogeintrag bin ich gefragt worden, wie denn das Orginalgedicht auf Englisch heißt. Ich weiß es nicht. Es wird in diversen Ratgebern für Angehörige von Demenzkranken zitiert, aber nie ist eine Quellenangabe dabei.

Ob G**gle weiterhilft? Ich habe es versucht, leider ohne Erfolg. Aber ich bin auf das Projekt „in our own words“ (mit unseren eigenen Worten) gestossen. Es wurde von der Autorin Anthea McKinlay vor einigen Jahren in Glasgow gestartet, nachdem ihre Mutter, die lange an Alzheimer litt, gestorben war.

Es ist ein Schreibprojekt für ältere Menschen, die in Seniorenheimen leben und an unterschiedlichen Formen von Demenz erkrankt sind (Alzheimer, vaskuläre Demenz etc.). Inzwischen sind schon zehn Gedichtbände entstanden. Den Entstehungsprozess beschreibt Anthea McKinlay sehr eindrucksvoll und auch einige der Gedichte findet man auf der Homepage von „in our own words“.
20.4.06 08:52


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