Alzheimer - und dann?

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Alztraum - Albtraum

14. Dezember 2005

Vorgestern und gestern hat mich Alz in meine Tr?ume verfolgt. Gestern tr?umte ich, dass ich in der Anfangsphase von Alzheimer sei - besser gesagt das, was ich denke, wie es wohl sein k?nnte. Ein Nichtbetroffener wird sich da kaum ann?hern k?nnen, denn selbst wenn wir gelegentlich Erfahrungen der Desorientierung und Dissoziation haben, wird das nicht an das herankommen, was ein Alzheimer-Kranker durchmacht.

Im Traum war ich so desorientiert, dass ich Besuch von einer Gruppe von Leuten, die ich alle kannte, hatte. Wir waren in "meiner" Wohnung - aus der Sicht der Besucher. Ich selber kannte die Wohnung nicht. Mir war sie fremd. Ich konnte sie weder mir zuordnen noch hatte ich sie jemals vorher gesehen - auch keine einzelnen Gegenst?nde des Mobiliars daraus. Ich wollte Distanz und verlie? deshalb das Haus, um etwas Ruhe zu haben. Aber auch die Stra?e und die ganze Umgebung war mir unbekannt. Als ich dann zur?ck in das Haus und zu den mir bekannten Menschen wollte, fand ich es nicht mehr und wu?te nicht, wie ich es finden k?nnte.

Ich wachte auf mit Herzrasen und war total fix und fertig, f?hlte mich wie ger?dert, war auch total durchgeschwitzt.

14.12.05 07:47


Weihnachtsgruß

12. Dez. 2005

Als ich gestern Mama besucht habe, hatte ich einige Weihnachtskarten dabei und habe sie gefragt, ob sie jemand eine Weihnachtskarte schreiben m?chte. Sie hat spontan gleich gesagt: ?Die E?s (ihre ehemaligen Nachbarn) sollen eine bekommen.?

Den Text hat sie mir diktiert. Sie kann manchmal zwar wieder kurze S?tze schreiben, aber vor zwei Wochen ist sie gest?rzt und hat eine Prellung an der H?fte. Sie geht mit Gehhilfe, aber das Abst?tzen geht ihr auf die Handgelenke.

?Da hat es nie ein b?ses Wort gegeben von den E?s als ich den Wasserrohrbruch hatte. Ich habe erst jetzt hinterher gemerkt, wie viel die mir geholfen haben. Manchmal hat der Herr E. f?nf mal am Tag geschaut, ob alles bei mir in Ordnung ist.?
12.12.05 10:24


Trotz Nachsendeantrag...



Ein Nachsendeantrag bei der Post l?uft ein halbes Jahr. Fr?her hat man ein Formular ausgef?llt und das war`s. Heutzutage muss man vierzehn Euronen und noch was berappen. Kostenpflichtig ist der Service schon, aber zuverl?ssig nicht.

Heute kam ein gro?er dicker Briefumschlag von Muttis Ex-Vermieter an, der Briefe ? meist offizielle ? enthielt. Anscheinend ist die Wohnung nach Renovierung neu vermietet worden, und man hat im Hausbriefkasten die Briefe vorgefunden. Nett, dass sie mir zugeschickt wurden. ?u?erst ?rgerlich, dass der Nachsendeantrag so schlecht funktioniert.

11.12.05 11:16


Was die Tibeter meinen ...

9. Dez 2005

Frau Dr. Pepa erw?hnt in ihrem Blog einen Kollegen, der sich mit tibetanischer Medizin besch?ftigt. Die Tibeter gingen davon aus, dass die Zunahme von Demenzerkrankungen in der westlichen Welt ihren Ursprung in der Fixierung auf materielle Werte habe.

Bei der bekanntesten Suchmaschine lande ich bei Eingabe der Begriffe ?tibetanische Medizin? bzw. ?tibetische Medizin? und ?Demenz? nur auf Esoterikseiten. Ich versuche es bei einigen Medizin-Suchmaschinen. Zu tibetischer Medizin gibt es einiges: Institute, ?rzte, Fortbildungen und Kongresse f?r Ethnomedizin. Aber ?ber die Sicht von Demenzerkrankungen aus der Sicht der tibetischen Medizin ist im deutschsprachigen Web nichts zu finden.

Die Alzheimer-Kranken ? und Alzheimer ist die h?ufigste Form der Demenz in Deutschland - , die ich bis jetzt kennen gelernt habe - sind nicht mehr oder weniger materiell orientiert als andere Durchschnittsdeutsche.

Wenn man Alzheimer schon einer psychosomatischen Betrachtung unterziehen will, dann w?re f?r mich die Fragestellung wesentlich interessanter, warum es f?r 1/4 der ?ber 80j?hrigen (denn soviele sind von Demenz betroffen) - vom Unbewu?ten her gesehen - angenehmer ist zu vergessen als ihre Erinnerungen zu behalten.

Und da diese Generation den Nationalsozialismus erlebt hat, w?re ?brigens interessanter, wie das mit dem Zusammenhang zwischen Verdr?ngen und Vergessen ist.
Und da sehr viel mehr Frauen als M?nner von Alzheimer betroffen sind, k?nnte man auch noch fragen, ob es Zusammenh?nge mit traumatischen Erlebnissen wie Vergewaltigungen durch Besatzer / Befreier gibt.

W?re f?r mich alles nahe liegender als "materielle Fixierungen". Da w?re eine Frage, was den durchschnittlichen Krebskranken von einem durchschnittlichen Demenzkranken in seiner materiellen Fixierung unterscheidet.
9.12.05 08:22


Neue Broschüre über Altersdemenz

8. Dez. 2005

?Etwa eine Million Bundesb?rger ab 65 Jahren sind von einer mittelschweren oder schweren Demenz betroffen. H?ufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Erkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung sind die Patienten nicht mehr zur selbst?ndigen Lebensf?hrung in der Lage.

Informationen ?ber Risikofaktoren, Pr?vention, H?ufigkeit, Therapie und die aktuelle Forschung der Alzheimer-Demenz bietet eine neue Brosch?re der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE). Das Heft ?Altersdemenz? kann kostenlos schriftlich vom Robert-Koch-Institut, GBE, Seestra?e 10, 13353 Berlin angefordert werden. Es ist auch im Internet unter www. rki. de, Stichwort Gesundheitsberichterstattung, abrufbar? hei?t es in der Pressemitteilung des Instituts.

Die Brosch?re umfasst 35 Seiten und ist vor allem dann interessant, wenn man sich f?r die Zahlen rund um Demenzerkrankungen interessiert.

8.12.05 09:13


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