Alzheimer - und dann?

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Wer alte Menschen beklaut ist ...

4. Juli 2005
? meiner Meinung nach ein Charakterschwein. Auch sonst finde ich Klauen nicht akzeptabel, in manchen F?llen aber nachvollziehbar.

Vor einigen Wochen hatte mir die Sozialarbeiterin des gerontopsychiatrischen Dienst erz?hlt, dass meine Mutter Geld vermissen w?rde und sie gebeten habe, in der Wohnung mit ihr danach zu suchen. Gefunden wurde nichts. Ist das Teil ihrer Verarmungs?ngste, die bei Alzheimer oft auftreten oder gibt es einen realen Bezug?

Jetzt wei? ich nach Durchsicht der Bankunterlagen, dass meine Mutter Ende Januar 4000 Euro von ihrem Konto bar abgehoben hat. Das ist f?r sie absolut ungew?hnlich. Sie hat sich immer nur soviel geholt, wie sie f?r Lebensmittel oder andere Dinge des t?glichen Bedarfs (Medikamentenzuzahlungen etc.) brauchte. In der Wohnung ist auch keine Neuanschaffung zu finden, die auf einen solchen Betrag hinweisen w?rde. Das Geld hat sie ? wie ihre Krankenkassenchipkarte und andere Dinge ? in einer gr?nen Stahlkassette aufbewahrt, und die ist weg. Wir haben in der Wohnung gesucht, aber nichts gefunden. Eine kleine Chance ist, dass sich noch etwas findet, wenn ich die Wohnung aufl?sen mu?. Da allerdings die ganze Kassette weg ist, halte ich das f?r eher unwahrscheinlich.

Jetzt verstehe ich, warum meine Mutter im Krankenhaus davon gesprochen hat, dass sie auf ihre Handtasche gut aufpassen mu?, weil ?da viel Geld drin ist?. Gelegentlich erw?hnt sie das auch im Heim und klagt dann dar?ber, dass ihr ?alles Geld gestohlen worden? ist.

Der Sozialarbeiter vom Heim hat mir geraten, eine Anzeige zu machen. Es wird zwar nichts dabei rauskommen, aber ? wenn f?r meine Mutter Sozialhilfe beantragt werden m?sse ? dann k?nne ich die Anzeige nachweisen, und es sei glaubhafter, dass ich das Geld nicht h?tte.

Da meine Mutter nur noch ganz wenige Leute in ihre Wohnung gelassen hat ? selbst Mitarbeiter des Pflegedienstes hat sie manchmal drau?en stehen lassen, vermutlich, weil sie sie nicht mehr erkannt hat ? ist der Kreis derer, die als Diebe in Frage kommen sehr ?berschaubar.

Abgesehen von dem materiellen Schaden, finde ich es schwer, mit meinem Misstrauen klarzukommen. Ich bin ungeheuer w?tend und sauer, denn au?er ihrem Lieblingsnachbarn und mir waren es nur noch professionelle Helfer, die in die Wohnung kamen.

4.7.05 14:36
 
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