Alzheimer - und dann?

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Eine Frage der Generationen?

6. Juli 2005

13 Leute ? vorwiegend Frauen ?ber 70 haben sich zum Treffen der Alzheimer-Angeh?rigengruppe eingefunden. Die meisten pflegen zuhause den Ehepartner. F?r sie ist es eine der seltenen Gelegenheiten rauszukommen ? mit gesunden Menschen zu reden. Es gibt Kaffee, Tee und Geb?ck. Reihum erz?hlt jede/r, wie es mit dem Erkrankten geht.

Gelegentlich klingt an, wie schwer es ist, einen geliebten Menschen sich so ver?ndern zu sehen. Die ?lteren Frauen gehen das eher pragmatisch an: Es-ist-schwer-aber-da-mu?-man-durch ist ihre Grundhaltung.

Ich sp?re, dass f?r dieses Thema, das mich eigentlich zu dieser Zusammenkunft gef?hrt hat, wenig Platz da ist. Vielleicht ist es eine Frage der Generationen. Die alten Frauen geh?ren zur Aufbaugeneration nach dem Krieg. Zupacken k?nnen sie und durchhalten auch. F?r sie sind diese zwei Stunden Dampf ablassen wichtig. Dann kehren sie in ihren ? meist ? sehr einsamen Alltag zur?ck. Wie sollen sie dann mit dem Schmerz, der Trauer und der Wut klarkommen, die vielleicht durchbrechen k?nnten?

Manchmal klingt die Frage doch an, aber bevor es tiefer geht, gibt es schnell jemand, der eine ?Story? hat, worauf dann einige einsteigen: zum Beispiel der Mann von Frau P. ging bis jetzt immer allein in den park neben dem Haus und kam zur?ck. Vorgestern wurde er von der Polizei nach Hause gebracht. In seiner Hosentasche fand sich ein Fahrschein, der an einer Bushaltestelle 15 km von der Wohnung abgestempelt war. Als nun eine geschlagene Viertelstunde diskutiert wurde, welche Route Herr P. genommen haben k?nnte und welche Umsteigepunkte in Frage kommen, wurde ich innerlich immer ungeduldiger. Es ist nicht herauszufinden. Die Spekulation dar?ber ist m??ig, und selbst wenn man es w?sste, was w?rde dieses Wissen bringen?

6.7.05 23:37
 
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