Alzheimer - und dann?

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Wäsche bei fast jedem Wetter

28. Mai 2006

Bis in die letzten Spätherbsttage und als die ersten Tage im Frühling die Sonne wieder etwas länger schien, hingen immer die gleichen weißen etwas altmodischen und ziemlich hässlichen Wäschestücke auf der Wäscheleine im ansonsten sehr schön angelegten Garten des Heimes.



Günter und ich, aber auch Mama fanden es potthässlich und eine Störung unseres ästhetischen Empfindens. Als ob man die Wäscheleine nicht hinter dem Schuppen mit den Gartengeräten für die Pflege der Hochbeete spannen könnte. Mama meinte schon mal, warum sich jeder, der zu Besuch kommt oder in den Garten geht „diese greißliche Wäsche anschauen muss ob man mag oder nicht“.

Vor einigen Tagen, gerade als wir kamen, war ein Mitarbeiter damit beschäftigt, die Sitzgelegenheiten im Garten herzurichten. Wir fragten ihn, ob man die Wäsche nicht etwas diskreter hinter dem Schuppen aufhängen könne, denn ein schöner Anblick sei das ja nicht gerade.

Nein, erklärte er uns, die hier lebenden Menschen sollten diese Wäschestücke so oft wie möglich sehen. Das aktiviert bei ihnen – die meisten sind ja Frauen - alte Erinnerungen an alltägliche Pflichten und Arbeitsabläufe. Dass die Wäsche nun genau da und nicht woanders platziert wäre, das sei Teil des Konzepts der Biografie- und Erinnerungsarbeit. Die Heimleitung werde uns das gerne im Detail erklären, wenn wir das möchten.
28.5.06 08:54
 
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